Versorgung von Patientinnen und Patienten im Zentrum für Onkologie auch während der Corona-Pandemie gewährleistet

Die Versorgung von Patientinnen und Patienten im Zentrum für Onkologie ist vollständig gewährleistet. Alle notwendigen Standardtherapien und die modernen Therapieverfahren werden auch in der gegenwärtigen Situation angeboten. Alle im Zentrum für Onkologie befindlichen Patienten werden regelhaft auf das Corona-Virus getestet. Vorsorglich werden auch alle stationären Neuaufnahmen sowie Übernahmen aus anderen Krankenhäusern vor ihrer Aufnahme auf SARS-COV-2 getestet.

Die Betreuung COVID-19-positiver Krebspatientinnen und -patienten ist mit einem eigeständigen onkologisch qualifizierten Ärzte- und Pflegeteam separat und räumlich getrennt außerhalb des Zentrums für Onkologie gewährleistet.

Anfang April kam es zu einer Häufung von COVID-19-positiven Patientinnen und Patienten im Zentrum für Onkologie. Diese Ereignisse wurden in inter­disziplinären und interprofessionellen Besprechungs­runden analysiert. Ziel der Analyse war es, sofort aus den Ereignissen zu lernen, um schnell Verbesserungspotentiale für die Kranken­versorgung im UKE ableiten zu können. Zur Analyse nutzten wir etablierte Methoden des klinischen Risikomanagements, wie sie beispielsweise vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) empfohlen werden. Unser größtes Anliegen ist die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

Im Bereich der Onkologie sind Anfang April rund 20 Patientinnen und Patienten sowie rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen COVID-19-positiv getestet worden. Die zuständigen Behörden wurden unmittelbar informiert und entsprechende weitergehende Maßnahmen sofort getroffen. Die infizierten Patienten wurden umgehend auf spezifische COVID-19-Stationen außerhalb des Zentrums für Onkologie verlegt und dort isoliert untergebracht. Die betroffenen Mitarbeiter gingen in die häusliche Isolierung. Wir nehmen die Situation gerade in einem solch sensiblen Bereich sehr ernst und haben sofort nach dem Bekanntwerden der ersten Infektion alle Patientinnen und Patienten sowie Beschäftigten der onkologischen Stationen wiederholt auf COVID-19 getestet.