18. Dezember

Hoffnung auf ein eigenes Kind nach einer Krebsbehandlung - „In-vitro-Spermatogenese“

Eine bösartige Krebserkrankung kann jeden treffen, auch die Kleinsten unter uns. 80-90% der jungen Krebspatient:innen können glücklicherweise geheilt werden, jedoch zerstören viele Krebstherapien ihre Fruchtbarkeit. Was ist, wenn diese Kinder als Erwachsene den Wunsch nach einer eignen Familie mit biologisch eigenen Kindern haben?


Bei Jungen in der Pubertät können Samenproben eingefroren und gelagert werden. Die Betroffenen können später für eine Kinderwunschbehandlung darauf zurückgreifen. Das geht bei Jungen, die erkranken, bevor sie alt genug für eine eine Samenprobe sind nicht. Hier wollen UKE-Forscher:innen unreife Keimzellen aus dem kindlichen Hoden im Labor zu reifen Spermien kultivieren. Das Projekt nennt sich „In-vitro-Spermatogenese“.


Von diesem Forschungsvorhaben könnten in Deutschland ca. 1.200 Jungen im Jahr profitieren. Der Fortschritt und das Gelingen des Projekts „In-vitro-Spermatogenese“ hängt von den eingehenden Spenden ab.