03.04.2017        VERANSTALTUNG

Wenn Patienten erzählen – Ausstellung im UKE

Nur die Behandlung durch die eigenen Kollegen ließ Prof. Dr. Michael Frotscher, Direktor des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) eine lebensbedrohliche EHEC-Erkrankung überleben. Wolfgang Schulz litt an unspezifischen Symptomen, bis er nach langem Leidensweg die richtige Diagnose erhielt. Fynn ist heute ein aufgeweckter kleiner Junge, obwohl er bei seiner Geburt nur 350 Gramm wog. Dies sind drei der 33 symbolischen Geschichten, die Patientinnen und Patienten in einer Ausstellung des Verbands der deutschen Universitätsklinika auf lebensgroßen Fotoaufstellern erzählen. Vom 10. bis 20. April ist die Ausstellung im Foyer und Patientenboulevard des UKE im Hauptgebäude O10 zu sehen.

Die Pop-up-Ausstellung ist am 21. März in Berlin gestartet und befindet sich seitdem auf Reise an ausgewählte Uniklinik-Standorte in ganz Deutschland. Die 33 in der Ausstellung vorgestellten Patienten stehen stellvertretend für Millionen Menschen in Deutschland, die den Ärzten, Pflegern und der medizinischen Ausstattung der Uniklinika ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben verdanken.

Die deutschen Universitätsklinika und das UKE

Die deutschen Universitätsklinika verbinden Forschung, Lehre sowie Krankenversorgung. Sie entwickeln Innovationen von denen pro Jahr fast zwei Millionen stationär behandelte Patienten profitieren. Sie sind Vorreiter bei neuen Behandlungsverfahren und bei der Entwicklung zukunftsweisender Strukturen im Gesundheitswesen. Das UKE ist eine der modernsten Kliniken Europas, verfügt gemeinsam mit dem Universitären Herzzentrum Hamburg und der Martini-Klinik über mehr als 1.730 Betten und behandelt pro Jahr rund 380.000 Patienten. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören die Neurowissenschaften, die Herz-Kreislauf-Forschung, die Versorgungsforschung, die Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen.

EHEC-Ausbruch 2011

In der Hochzeit des EHEC-Ausbruchs im Frühsommer 2011 stellten sich in der eigens eingerichteten Notfallambulanz des UKE bis zu 60 infizierte Patienten am Tag vor, bis zu 15 Schwerkranke wurden täglich im UKE aufgenommen. Insgesamt wurden im UKE mehr als 1000 Menschen mit EHEC behandelt, davon waren 172 Kinder und Erwachsene am HUS-Syndrom erkrankt. Vier Menschen starben im UKE an den Folgen einer EHEC-Infektion.

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