Alexandra Klingenhagen, 27, ist Medizinisch-Technische Assistentin und arbeitet seit 2012 im Institut für Pathologie.

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Alexandra Klingenhagen
Medizinisch-Technische Assistentin im Institut für Pathologie

„Ich wusste schon immer, dass ich gerne einen sozialen Beruf ausüben möchte. Es ist einfach ein schönes Gefühl, anderen Menschen zu helfen. Als medizinisch-technische Assistentin (MTA) habe ich zwar keinen direkten Patientenkontakt. Aber ich bin trotzdem Teil des Versorgungsprozesses und unterstütze die Ärzte dabei, Krankheiten zu erkennen und Therapieverläufe einschätzen zu können. Wenn jemandem zum Beispiel der Blinddarm entfernt werden musste, prüfen wir in der Pathologie anhand von Gewebeproben, was damit los ist und ob beispielsweise eine Entzündung vorliegt.

In der Tumortherapie muss es dabei manchmal auch ganz schnell gehen, weil die operierenden Ärzte noch im OP wissen müssen, ob sie das Tumorgewebe komplett entfernt haben und die Geweberänder tumorfrei sind. Wenn ich mitbekomme, dass ein Kind an Krebs erkrankt ist, dann geht mir das schon unter die Haut. Aber es ist auch ein gutes Gefühl, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dem Kind zu helfen – auch wenn ich als MTA nur im Hintergrund wirke.

Hier vibriert die Luft. Das Tempo ist hoch - und bringt mich weiter.
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Hier vibriert die Luft. Das Tempo ist hoch - und bringt mich weiter.

Bei uns in der Pathologie unterstützen wir nahezu alle medizinischen Fachbereiche. Das macht meinen Job so vielfältig. Hinzu kommt, dass unser Institut eine der größten Pathologien Deutschlands ist – da wird es nie langweilig und ich lerne immer noch dazu. Dass wir hier am Puls der Zeit arbeiten, merke ich, wenn ich mich mit Freundinnen austausche, die in anderen Einrichtungen arbeiten. Dort werden Gewebeproben zum Teil noch mit der Hand beschriftet. Im UKE arbeiten wir mit modernsten Geräten, bei uns wird alles digital erfasst und mit einem Barcode versehen. Das ist nicht nur praktisch, es reduziert auch die Fehlerquote.

Wir sind ein sehr junges und dynamisches Team. Ich finde es toll, dass auch Berufsanfänger hier eine Chance bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich weiterzuentwickeln. Als ich 2012 direkt nach der Ausbildung ins UKE kam, waren wir etwa 40 MTA. Mittlerweile sind wir enorm gewachsen und zirka 70 Mitarbeiter. Bei uns im Team findet jeder schnell Anschluss. Auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten ist super nett und respektvoll. Mit vielen meiner Kolleginnen bin ich mittlerweile auch privat befreundet.

Mir gefallen die flexiblen Arbeitszeiten und die vielen Mitarbeiterangebote. Eine Kollegin lässt ihr Kind zum Beispiel in der Kita im UKE betreuen. Auch in Teilzeit zu arbeiten ist bei uns kein Problem. Ich persönlich sehe auch im Schichtdienst viele Vorteile, weil ich dadurch im Alltag flexibler bin und zum Beispiel Arzttermine auch mal vormittags wahrnehmen kann. Das UKE ist für mich ein sehr guter Arbeitsplatz, ich fühle mich hier wirklich wohl in meiner Haut.“

Mein Lieblingsplatz


„Ursprünglich komme ich aus Nordrhein-Westfalen, meine Ausbildung habe ich in Münster gemacht. An Hamburg mag ich, dass man so schnell am Wasser ist. Ich kann an die Elbe oder Alster fahren und bin nach nur einer Stunde Autofahrt an der Ostsee. Mein Lieblingsplatz in Hamburg ist die Speicherstadt, weil die Atmosphäre dort einfach so schön ist. Ich mag die historischen Gebäude, die vielen Brücken und die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Mit der Elbphilharmonie, den Bootstouren, dem Miniaturwunderland und dem Hamburg Dungeon ist die Speicherstadt immer ein Anlaufpunkt, wenn ich Besuch aus einer anderen Stadt habe. Eigentlich müsste ich noch viel öfter dort spazieren gehen.“