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Forschung - Laufende Projekte - Adaption, Weiterentwicklung...

Adaptation, Weiterentwicklung, praktische Erprobung und Evaluierung neuer fachlicher Konzepte zur Suchtprävention insbesondere bei Risiko- und Hochrisiko-gruppen (Adäquatheit, differenzielle Wirksamkeit, Wirkung supportiver Maßnahmen)

 

Laufende Projekte Abgeschlossene Projekte

 

Projekt 01.07 „CAN Stop: Gruppenprogramm für junge Menschen mit problematischem Cannabiskonsum“

Ziel der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Multicenter-Studie ist die Entwicklung und Evaluation einer praxisnahen, manualisierten Gruppenintervention zur Psychoedukation und Rückfallprävention für 14- bis 21-Jährige mit einem problematischen Cannabiskonsum. Das niedrigschwellige und damit breit einsetzbare Programm wird in einem kontrollierten prä-post-Katamnese-Design in verschiedenen Settings (Jugend- und Suchthilfe, ambulante und stationäre medizinische Versorgung, Jugendstrafanstalt) evaluiert. Die Studie wird gemeinsam mit der Universität Rostock, Zentrum für Nervenheilkunde (Ansprechpartner: Dr. phil. Olaf Reis) durchgeführt.

Laufzeit: fortlaufend
Ansprechpartner: Dr. phil. Dipl.-Psych. Christiane Baldus
Homepage: www.canstop.med.uni-rostock.de
Kooperationen: 49 Kooperationspartner in elf Bundesländern der Jugend- und Suchthilfe, des Jugendstrafvollzug sowie der medizinischen Versorgung; Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des Zentrums für Nervenheilkunde der Universitätsklinik Rostock

 

Projekt 02.07 „Familien stärken: Randomisiert-kontrollierte Multicenter-Studie zur Evaluation der deutschen Adaptation des US-amerikanischen ‚Strengthening Families Program 10-14’ zur familienbasierten Suchtprävention“

Das aus den USA stammende universelle Präventionsprogramm „Strengthening Families Program 10-14“ (deutsch: Familien stärken) zur familienbasierten Prävention von Sucht- und Verhaltensstörungen wurde für den Einsatz in Deutschland angepasst. Hierfür erfolgte im Rahmen einer Pilotstudie die kultursensible Adaptation der Materialien (Manual und Filmmaterial). In einem zweiten Schritt wird das Programm im Rahmen einer multizentrischen Studie in vier Städten Deutschlands hinsichtlich seiner Wirksamkeit evaluiert. Insgesamt sind 288 Familien in die Untersuchung einbezogen, die zufällig der Interventions- oder Kontrollgruppe zugeordnet werden. Nach den Prä- und Postinterventionszeitpunkten sind Datenerhebungen 6 beziehungsweise 18 Monate nach Interventionsende geplant. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Laufzeit: 01.03.2010 - 28.02.2013
Ansprechpartner: Dr. phil. Dipl.-Psych. Astrid Wendell
Homepage: www.familien-staerken.info
Kooperationen: Jugend hilft Jugend e.V. Hamburg, Jugend- und Suchtberatungszentrum STEP gGmbH Hannover, Condrobs e.V. München, Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern (LAKOST)

 

Projekt 25.08 „Trampolin – ein modulares Präventionskonzept für Kinder aus suchtbelasteten Familien“

Das Ziel des Projektes ist die Konzeption und Evaluation eines Präventionskonzeptes für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Alter von 8 bis 12 Jahren. Mit Unterstützung aus Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP; Prof. Klein) der Katholischen Hochschule NRW, wurde ein modulares präventives Gruppenprogramm für Kinder suchtkranker Eltern entwickelt, da diese Kinder zur Risikogruppe gehören, später selbst eine substanzbezogene oder psychische Störung aufzuweisen. Das Trampolin-Manual wirkt möglichen problematischen Entwicklungsverläufen entgegen und beinhaltet Themen zur Stärkung der eigenen Ressourcen, Fördern des Selbstwertes sowie einzelne Elemente der Suchtberatung, wie z.B. die Aufklärung über Alkohol, Drogen und Suchterkrankungen. Im März 2010 begann nach umfangreichen Rekrutierungs- und Schulungsmaßnahmen die Durchführung der Präventionsmaßnahme in ambulanten Einrichtungen in ganz Deutschland. Die Evaluation des Projektes erfolgt im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Multicenter-Studie im Vergleich zu zwei Kontrollgruppen.

Laufzeit: 01.10.2008 - 31.03.2012
Ansprechpartner: Dr. phil. Dipl.-Päd. Sonja Bröning,
Dr. phil. Dipl.-Psych. Annika Wiedow
Homepage: www.projekt-trampolin.de
Kooperationen: DISuP, Katholische Hochschule NRW, Einrichtungen der Jugend-, Sucht-, Familien und Selbsthilfe bundesweit sowie stationäre Einrichtungen mit einem Suchtschwerpunkt

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Letzte Änderung: Karsten Grzella, 20.01.2012