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Forschung - Laufende Projekte - Weitere Forschungsaktivitäten...

Weitere Forschungsaktivitäten in den Feldern der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung

 

Laufende Projekte Abgeschlossene Projekte

 

Projekt 36.09 „Suchtspezifische Auswertung von Daten der BELLA- und HBSC-Studie“

Daten der BELLA- bzw. der HBSC-Studie zur epidemiologischen Forschung bei Kindern und Jugendlichen sollen im Rahmen dieses Projekts herangezogen werden, um ein genaueres Wissen über den derzeitigen Stand des Substanzkonsums von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu erlangen. Insbesondere die Frage von lebensgeschichtlich frühem Substanzkonsum soll im Rahmen des Projekts genauer untersucht werden.
Studien zur Entwicklung von Substanzkonsum kommen zu dem Schluss, dass ein lebensgeschichtlich früher Einstieg in den Konsum ein Risikofaktor für spätere problematische Konsummuster ist. Interessant ist jedoch in der bisherigen Forschung, dass gerade zu Kindern, die Substanzkonsum betreiben, sehr wenig bekannt ist. Studien zum Substanzkonsum, beispielsweise zu Konsumprävalenzen schließen häufig erst Personen ab 12 Jahren ein. Wichtig in diesem Forschungsumfeld und bis dato relativ unklar ist auch die Frage nach einer kritischen Schwelle des Substanzkonsums, ob beispielsweise ein einmaliges Nippen bzw. das Trinken eines ganzen Glases eines alkoholischen Getränks einen Unterschied macht und ob sich dabei verschiedene Substanzklassen bedeutsam unterscheiden (z.B. Alkohol vs. Tabak).

Laufzeit: fortlaufend
Ansprechpartner: Dr. phil. Dipl.-Psych. Christiane Baldus

 

Projekt 52.10 „Zusammenhänge zwischen der exzessiven Computer- und Internetnutzung Jugendlicher und dem (medien-) erzieherischen Handeln in den Familien (EXIF-Studie)“

Die EXIF-Studie des Arbeitsbereichs Medienpädagogik des Fachbereichs Erziehungs-wissenschaften der Universität Hamburg untersucht mit Unterstützung aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Zusammenhänge zwischen exzessiver Mediennutzung und familiärer Kommunikation bzw. Medienerziehung. Dazu werden unterschiedliche qualitative und quantitative empirische Studien durchgeführt (Leitfadengestützte Interviews mit Experten, Fokusgruppen mit Jugendlichen und Angehörigen, Repräsentativbefragungen von Jugendlichen und einem Elternteil). Neben der Erarbeitung eines besseren Verständnisses des Übergangsbereichs zwischen exzessiver Nutzung von Konsolen- und Computerspielen und des Internets und suchtartigen Formen der Nutzung sowie der Ermittlung einer differenzierten repräsentativen Prävalenzschätzung wird die exzessive Mediennutzung im Zusammenhang mit familiärer Interaktion untersucht.

Laufzeit: 01.10.2011 - 31.03.2012
Ansprechpartner: Dr. phil. Dipl.-Psych. Lutz Wartberg
Kooperationen: Arbeitsbereich Medienpädagogik des Fachbereichs Erziehungs-wissenschaften der Universität Hamburg (Prof. Dr. Rudolf Kammerl, Projektleiter und Antragsteller), Hans-Bredow-Institut, Suchtpräventionszentrum, Büro für Suchtprävention, Mediennetz Hamburg

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Letzte Änderung: Karsten Grzella, 17.01.2012