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Bis vor circa zehn Jahren arbeiteten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den OP-Bereichen der einzelnen Kliniken. Sie waren den leitenden Pflegekräften in der jeweiligen Klinik unterstellt.
Ab dem Jahr 2001 begann die Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf eine Strukturveränderung in der Leitungsfunktion der Pflegedienstleitungen vorzunehmen.
Unter anderem gehörte zu dieser Veränderung die Zuteilung aller OP-Bereiche an eine Pflegedienstleitung.
Im Jahr 2002 begann dann durch den Auftrag des Vorstandes des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und in Zusammenarbeit aller Chefärzte der Chirurgischen Fächer eine Serie von OP-Workshops, die durch einen externen Berater moderiert, strukturiert und inhaltlich begleitet wurde.
Die Zentralisierung und die budgetäre Zusammenlegung der OP-Funktionsdienste bestehen seit dem 1. Januar 2004 als Einrichtung der Ärztlichen Direktion unter Herrn Prof. Dr. Debatin.
Den organisatorischen Rahmen zur Bündelung der vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der Zentralen OP-Organisation bilden derzeit
Zuvor wurden die Aufgaben seit der Gründung der Zentralen OP-Organisation durch Dr. Evangelos Tsekos (bis 31.03.2005) bzw. Dr. Christian Taube (bis 31.03.2011) als Leitung und Frau Cornelia Raschke als Pflegemanagement-Leitung (bis 31.12.2007) wahrgenommen.
Die im Jahre 2002 im Rahmen von insgesamt vier Workshops und dem Projekt ProOP bearbeiteten Themen zur Optimierung der OP-Organisation im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit den in der ersten Phase beteiligten Kliniken
wurden im Jahr 2003 kontinuierlich weiterbearbeitet.
In den vier Workshops wurde - nach entsprechender Datenerhebung der gesamten perioperativen Prozesse - ein Gesamtbild in Form einer Wandzeitung dargestellt. Im nächsten Schritt wurden die Inhalte gemeinsam mit den Beteiligten diskutiert und erste Lösungsansätze erarbeitet. Im ersten Workshop wurde eine Liste von zu bearbeitenden Punkten erarbeitet und durch die Teilnehmer priorisiert:
Diese Vereinbarungen wurden in einem OP-Statut festgehalten und im Intranet des UKE veröffentlicht.
Es wurden Modelle zur Kapazitätsanpassung entwickelt und nach eingehender Diskussion ein Modell ausgewählt. Weiterhin wurden gemeinsame Kennzahlen für die OP-Bereiche vereinbart, um die Planungsstabilität der zu operierenden Fälle zu gewährleisten.
Die Weiterbearbeitung der im Jahr 2002 vereinbarten Maßnahmen wurde für das Jahr 2003 als Zielkatalog formuliert.
Als gemeinsame Ziele wurden unter anderem
vereinbart.
Als Maßnahmen für die Zielerreichung wurden folgende Punkte geplant:
Sollten Sie Fragen zu den Arbeitsbereichen der Zentralen OP-Organisation haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.