Versuchstierhaltung
Geschäftszimmer:
Fr. Philipp
Tel: (040) 7410- 52529
Aufgaben Aufgabe der Versuchstierhaltung (VTH) ist die Zucht, Haltung und Betreuung von Labortieren. Darüber hinaus geben wir konkrete experimentelle Hilfe und beraten bei allen tierexperimentell methodischen und tierschutzrechtlichen Fragen.
Die Arbeit der Versuchstierhaltung bildet die Grundlage für zahlreiche biomedizinisch forschende Institute und Arbeitsgruppen des UKE. Ein zentrales Augenmerk richtet die Versuchstierhaltung auf die Realisierung tiergerechter Haltungsformen. Dazu gehört eine strenge Hygieneüberwachung, die Verwendung ausreichend grosser, teilweise durch Strukturierungen angereicherter Käfige und - ganz wesentlich - die tägliche Betreuung durch geschultes und motiviertes Fachpersonal. Ein grosser Teil der Tierpfleger wurde und wird im Betrieb ausgebildet.
Entwicklung
Die rapide Entwicklung transgener Techniken führte in der vergangenen Dekade weltweit zu einem rasanten Anstieg der erzeugten Mauslinien. Die Arbeit mit transgenen Mäusen bildet heute eine unverzichtbare Grundlage biomedizinischer Forschung. Auch am UKE stiegen als Konsequenz dieser methodischen Entwicklung die Mauszahlen innerhalb von 8 Jahren um das Zehnfache. Durch Vergrösserung von Haltungsflächen, Haltungsverdichtung -ohne Aufgabe von Tierschutzanforderungen- sowie durch Effektivierung des Services hat die Versuchstierhaltung diese Anforderung bewältigt. Die Verwaltung der umfangreichen Mauskolonien und zum Teil anspruchsvollen Zuchtvorhaben erfolgt mittels eines Datenbanksystems, das die Kommunikation zwischen Tierpflegern und Wissenschaftlern beschleunigt und das Auftragswesen standardisiert dokumentiert. Die Techniken des Embryonen-Transfers zur Sanierung von Mäusen aus Fremdlabors und der Cryo-Konservierung von Mausembryonen sind etabliert. Transgene und KO-Mäuse können in der transgenen Einheit des ZMNH, mit der die VTH eng kooperiert, erzeugt werden.