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Das Projekt „Neue Lehr- und Lernformen in der Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivpflege“ wurde in der Zeit vom 1.12.2002 bis zum 30.4.2005 durchgeführt. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Erprobung neuer Lehr- und Lernformen für die Fachweiterbildung „Anästhesie- und Intensivpflege“ am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Durchführung und wissenschftliche Evaluation wurden finanziell durch die Robert Bosch Stiftung unterstützt.
Intention und Ziele des Projektes
Im Rahmen des Projektes sollten curriculare Reformen entwickelt, implementiert und evaluiert werden.
Das Problemorientierte Lernen (POL), ein bis zu diesem Zeitpunkt in Deutschland für die Aus- und Weiterbildung für Pflegeberufe wenig verbreitetes didaktisches Konzept, sollte erprobt, evaluiert und für die Anwendung in der Aus- und Weiterbildung für Pflegeberufe modifiziert werden.
- Instrumente zur Verbesserung des Wissens- und Erfahrungstransfers zwischen Theorie und Praxis sollten entwickelt werden.
- Die Lernprozesse der WeiterbildungsteilnehmerInnen sollten zunehmend eigenverantwortlicher gestaltet werden.
- Themen und Lerninhalte sollten fächerintegrativ angeboten und die multidiziplinäre Zusammenarbeit verbessert werden.
Da die Ergebnisse und Erfahrungen dieses Projektes wichtige Hinweise für andere ähnliche Projekte geben können, legen wir in unserem Bericht großen Wert auf die Darstellung der aufgetretenen Probleme und der daraus folgenden Veränderungen. Die Veränderungen waren nur aufgrund der prozessbegleitenden Evaluation möglich. Viele Probleme konnten zeitnah behoben werden, da die Untersuchungsergebnisse der Evaluation frühzeitig vorlagen und in gemeinsamen Absprachen die notwendigen Veränderungen geplant wurden.
Download: Projektbericht [pdf 555KB]
Link: 1. POL-Transfertagung