Ziele der Weiterbildung
Die Weiterbildung soll Gesundheits- und Krankenpflegerinnen / Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für die Arbeit in der Intensivpflege und der Anästhesiepflege qualifizieren und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen auf der Grundlage eines patientInnenorientierten Berufsverständnisses und eines engen Theorie-Praxis-Transfers vermitteln. Zugelassen sind Personen, die eine Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes haben.
Die WeiterbildungsteilnehmerInnen sollen nach Abschluss der Weiterbildung ...
- ... ihr Pflegehandeln mittels wissenschaftlich fundiertem Fachwissen (pflegerisch und medizinisch) begründen können.
- ... Pflegesituationen im Gesamten und in ihren Elementen einschätzen und analysieren sowie entsprechend der Zielsetzung Interventionen planen, anwenden und beurteilen können.
- ... Situationen aus ihrem Berufsalltag reflektieren, vor dem Hintergrund neuen Wissens ihre Deutungen erweitern und Handlungsalternativen ableiten können.
- ... Veränderungen einer Pflegesituation erkennen und unter Berücksichtigung der Prioritäten begründet Entscheidungen treffen und Initiative ergreifen können.
- ... Werte, Auffassungen und Überzeugungen von PatientInnen und deren Bezugspersonen erfassen und dieses Wissen in ihre pflegerischen Entscheidungen integrieren können.
- ... den Pflegeprozess in der Interaktion mit den PatientInnen gestalten und Bezugspersonen frühzeitig und kontinuierlich integrieren können.
- ... Gesprächssituationen mit PatientInnen, deren Bezugspersonen und Mitgliedern des multiprofessionellen Teams professionell einschätzen, geeignete Kommunikationsformen auswählen und einsetzen können.
- ... PatientInnen und deren Bezugspersonen präventiv, begleitend und rehabilitativ beraten können.
- ... PatientInnen und deren Bezugspersonen in Krisensituationen und während des Sterbens begleiten können.
- ... Bewältigungsstrategien im Hinblick auf die eigene Belastung durch die Konfrontation mit Leiden, Sterben und Tod anwenden und eigene Grenzen wahrnehmen können.
- ... über verschiedene Quellen Informationen erschließen, diese kritisch bewerten und pflegerische Konsequenzen daraus ableiten können.
- ... ihr Wissen mittels geeigneter Methoden präsentieren können.
- ... ihr Wissen im Rahmen einer prozesshaften Anleitung weitergeben können.