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Fort- und Weiterbildung für Pflegekräfte im Operationsdienst

Wir haben die aktuellen Entwicklungen der Berufspädagogik (z.B. lebenslanges Lernen), die veränderten Anforderungen an Pflegende im OP und die immer knapperen Ressourcen im Gesundheitswesen zum Anlass genommen, ein zeitgemäßes Fort-und Weiterbildungsangebot in modularisierter Form zu konzipieren.

 

Fortbildung für Pflegekräfte im OP

 

Die Module werden als in sich abgeschlossene Lerneinheiten verstanden. Sie enden alle mit einer Prüfung, die sich an komplexen beruflichen Anforderungen orientiert.

Jedes Modul berücksichtigt die Vermittlung beruflicher Handlungskompetenz zu einem Themenschwerpunkt und kann auch als einzelne Fortbildung gebucht werden.

Sollten Sie sich innerhalb von vier Jahren, nach der Teilnahme an einem Modul oder mehreren Modulen dafür  entscheiden, die Weiterbildung für Fachkrankenpflege im OP zu machen, so werden diese Module für Ihre Weiterbildung anerkannt.

 

 

Weiterbildung für Pflegekräfte im OP

 

Ziele der Fachweiterbildung

 

"Die Weiterbildung soll Gesundheits- und KrankenpflegerInnen bzw. Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen für die Arbeit im OP qualifizieren und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen  Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen auf der Grundlage eines patientenorientierten Berufsverständnisses und eines engen Theorie-Praxis-Transfer vermitteln."

 

Aufbau/Ablauf

 

Die Weiterbildung findet an der Bildungsakademie des Universitätsklinikum  Hamburg Eppendorf statt und wird voraussichtlich einmal im Jahr angeboten.

Sie basiert auf der "Ordnung zur Fortbildung zur Fachkrankenschwester und zum Fachkrankenpfleger, zur Fachkinderkrankenschwester und zum Fachkinderkrankenpfleger im Operationsdienst Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, 23.11.1992" und endet nach zwei Jahren mit dem staatlichen Abschluss als FachkrankenpflegerIn im Operationsdienst.

 

Theorie

 

  • Der theoretische Unterricht setzt sich aus insgesamt 510 Stunden verteilt auf 13 Module zusammen, deren Ausrichtung sich an den verschiedenen Fachbereichen im OP orientiert.
  • In jedem Modul werden unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden wie Vortrag, Diskussion und Gruppenarbeiten angewandt.
  • Jedes Modul schließt mit einem Leistungsnachweis in mündlicher oder schriftlicher Form ab.

 

Praxis

 

Die praktischen Pflichteinsätze umfassen 1887 Stunden in den Bereichen

  • Allgemeinchirurgie,
  • Traumatologie/Orthopädie,
  • Gynäkologie
  • Urologie,
  • Gefäß-/Thorax-/Herzchirurgie,

zuzüglich 231 Stunden in einem Wahlbereich.

 

Teilnahmevoraussetzungen

  • Vorliegen der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach  dem Gesetz über Berufe in der Krankenpflege, Art. 1, Abschnitt 1 § 1.
  • Nachweis über zwei Jahre Berufserfahrung in der Pflege, davon ein halbes Jahr im OP.

 

Erforderliche Unterlagen

 

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf mit Lichtbild
  • Zeugnis der staatlichen Prüfung nach dem Krankenpflegegesetz (Kopie mit Vorlage des Originals)
  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (Kopie mit Vorlage des Originals)

 

Beginn der Weiterbildung


Zum 1.Oktober jedes Jahr 

 

Anmeldefrist


Die Anmeldefrist endet am 1. April des jeweiligen Jahres

 

 

Ansprechpartnerinnen

 

Silke Robbers

Tel: 040- 7410 - 57578

Mail: s.robbes@uke.de

 

 

Eva Anna Wirth

Tel.: 040-7410-57591

Mail: wirth@uke.de

 

 

 

 

 

 

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Letzte Änderung: Ingo Stein-Fröhlich, 19.07.2010