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Die Krankenhausapotheke des UKE hat vielfältige Aufgaben und ein breites Dienstleistungsangebot. Neben der Arzneimittelinformation, der Herstellung spezieller Arzneimittel und der Unterstützung klinischer Studien wählen wir Arzneimittel nach fachlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die stationäre Therapie aus. Als umsatzunabhängiger Dienstleister arbeiten wir für eine rationale Pharmakotherapie und helfen die Kosten im medizinischen Sachbedarf des Krankenhauses zu steuern.
Mit der Einstellung von zwei klinischen Pharmazeutinnen im Jahr 2006 begann die Erfolgsstory der klinischen Pharmazie im UKE. Für die Intensivmedizin und die Knochenmarktransplantation wurde projektmäßig je eine klinische Pharmazeutin etabliert, die anteilig von Apotheke und Klinikum bezahlt wurden. Mit großem fachlichen Know-How und sozialer Kompetenz unterstützten die beiden Kolleginnen die Klinik so erfolgreich, dass sie heute aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken sind.
Im Gleichschritt mit der Einführung der Unit-Dose-Versorgung wurden weitere Stellen für klinische Pharmazeuten geschaffen. Darüber hinaus ist es gelungen, Promotionskandidaten über Drittmittel zu finanzieren, die symbiotisch klinisch pharmazeutische Arbeit leisten und daraus ihre wissenschaftlichen Projekte speisen. Heute arbeiten alle 20 Apotheker der Apotheke mit unterschiedlicher Ausrichtung an einem großen Ziel: der Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit unserer Patienten.10 Apotheker sind ständig im klinischen „Außendienst“ tätig sind.
Im Unit-Dose-Versorgungsprozess kommt dem Krankenhausapotheker eine besondere und neue Rolle zu: Bei täglichen Stationsvisiten vidiert er elektronisch die von Ärzten eingegeben Verordnungen, prüft sie auf Plausibilität, gibt Hinweise zur Substitution, checkt Interaktionen und klärt alle Fragen rund um den Versorgungsprozess. Eine Ständige Begleitung der Visiten findet in der Intensivmedizin und der Onkologie statt: