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Fritz Schumacher-Haus

Der Freundes- und Förderkreis des UKE e.V. restauriert seit dem Jahr 2008 das ehemalige Institutsgebäude der Pathologie, das jetzige Fritz Schumacher-Haus.

Das Institutsgebäude wurde in den Jahren 1913-1926 von dem berühmten Baudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, Prof. Fritz Schumacher, erbaut. Der damalige Ärztliche Direktor des Allgemeinen Krankenhauses Eppendorf, Prof. Dr. Ludolph Brauer, wollte in einem Forschungsgebäude die Institute für Pathologie, Klinische Chemie, Physiologie, Physiologische Chemie, Experimentelle Medizin und Immunitätswissenschaften, für Bakteriologie und Serologie und weitere Stationslaboratorien zusammenfassen. Das war für ein damaliges Allgemeines Krankenhaus eine große Innovation.

Heute steht das Fritz Schumacher-Haus unter Denkmalschutz und wurde jüngst vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft.


                                              Historischer Sektionssaal

Der Freundes- und Förderkreis des UKE e.V. konnte in den zurückliegenden zwei Jahren den großen Sektionssaal restaurieren, der mit dem großen und kleinen Hörsaal, der Eingangshalle, weiteren Nebenräumen, Kursräumen und Laboratorien zu dem Raumensemble gehört, in dem früher das Institut für Pathologie untergebracht war. Die Restaurierungsarbeiten wurden von zahlreichen Sponsoren und vielen privaten Spendern finanziert. Nun fehlt noch die Restaurierung des Ostflügels des Hauses mit dem kleinen Hörsaal, den Kursräumen und Laboratorien. Die Finanzierung dieser Arbeiten konnte noch nicht gesichert werden.

Dieser historische Sektionssaal erhält durch sein großes Glasdach eine Lichtfülle, die sofort erkennen lässt, dass hier die Stätte der Erkenntnis von Krankheiten und auch der Qualitätssicherung ärztlichen Handelns war. Von hier gingen neue Impulse für die Behandlung der Patientinnen und Patienten aus.

In diesem Raumensemble soll nach der Restaurierung eine Akademie für Gesundheit mit einem Medizinhistorischen Museum eingerichtet werden, ein neues Kulturinstitut für das UKE und für die Stadt Hamburg. Das bereits jetzt zu besichtigende größte Exponat dieses Museums ist der historische Sektionssaal. Das Medizinhistorische Museum wird von Herrn Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Frau Dr. Antje Zare und weiteren Mitarbeitern des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin betreut werden (Tel: 040-7410-52140).

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Letzte Änderung: Gabi Leifels, 19.04.2011