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UKE-Kollegen beim UKE-Lauf 2009

Viele UKE-Kollegen haben beim UKE-Lauf 2009 ihre Sportlichkeit unter Beweis gestellt.  

Marathon-Lauf

Am kommenden Sonntag, 29. April, ist wieder Haspa Marathon - eines der größten Sportereignisse in der Hansestadt. Zum 27. Mal wollen mehr als 17.000 Starterinnen und Starter die 42,195 km Strecke bewältigen. Darunter werden auch wieder etliche UKE-Kollegen sein. Dr. Wolfgang Schillings von der UKE-Sport- und Bewegungsmedizin rät allen Teilnehmern, ihre Muskulatur in den letzten Tagen vor dem großen Lauf zu schonen und nur noch kurze Läufe von maximal einer dreiviertel Stunde zu absolvieren. Am Samstag sollte es dann höchstens noch ein 20-minütiger lockerer Lauf oder Spaziergang sein. Keinesfalls solle man stundenlang auf den Beinen sein. "Ich persönlich würde sogar am letzten Tag vor dem Marathon komplett aufs Laufen verzichten", sagt der Sportmediziner.

Essen und Trinken

Was die Ernährung an den Tagen vor dem Marathon angeht, ist aus Sicht von Dr. Schillings das WichDr. Wolfgang Schillings, UKE-Sport- und Bewegungsmedizintigste: "Keine Experimente!" Wenn man plötzlich Sachen esse oder trinke, von denen man nicht wisse, ob man sie verträgt, riskiere man womöglich Magenkrämpfe oder Übelkeit. Zu viel Flüssigkeit aufzunehmen, sei auch nicht gut: Ein bis zwei Gläser vor dem Lauf und dann am besten jedes Mal, wenn man an eine Verpflegungsstelle kommt. "Und immer trinken, bevor der große Durst einsetzt", empfiehlt der Marathon-Spezialist. Ein Trick, für diejenigen, die unbedingt während des Laufens trinken möchten: die Öffnung des Plastikbechers so zusammendrücken, dass eine Trinkmulde entsteht. Dann verschüttet nicht so viel.

Kleidung und Schuhe

Selbstverständlich sollte man nicht in nagelneuen Laufschuhen starten. "Nach fünf bis acht Läufen sind die Schuhe eingelaufen", so Dr. Schillings. Funktionswäsche, also atmungsaktive Kleidung, die den Schweiß nach außen leitet, ist ideal. Und man solle sich nicht zu warm anziehen.

Tipps für den Lauf selbst

Wenn dann der Startschuss an der Reeperbahn fällt und Hunderttausende Schaulustige einen anfeuern, solle man trotzdem nicht zu schnell loslaufen, warnt der Sportmediziner. "Sonst haben Sie auf den ersten 20 Kilometern schon ihr Pulver verschossen." Jeder solle in seinem eigenen, gleichmäßigen Tempo laufen. Gerade Marathonanfänger sollten sich nicht mit einer Zeitvorgabe unter Druck setzen. Das Ankommen sei das Ziel - sonst bleibe auch der Spaß auf der Strecke.

Für den nächsten Marathon

Vielleicht hat jemand Lust, beim nächsten Marathon mitzumachen. Aspiranten, die über 35 Jahre alt oder ansonsten nicht sehr sportlich sind, rät Dr. Schillings dringend dazu, nicht einfach drauf los zu laufen, sondern sich von einem Arzt durchchecken und einen Belastungstest machen zu lassen. Das könne nicht nur mögliche Einschränkungen zutage fördern. Die Leistungsdiagnostik ist auch die Grundlage für die Trainingssteuerung. Viele weitere Hinweise finden Interessierte auch in dem Ratgeber "Die 100 besten Tipps für den Marathon", den Dr. Schillings 2008 herausgegeben hat.

Läufer werden beim UKE-Lauf 2009 versorgt

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Letzte Änderung: Sonja Puhl, 26.04.2012