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Beruf der Orthoptistin / des Orthoptisten*

Der Beruf der Orthoptistin gehört zur Gruppe der medizinischen Fachberufe im Gesundheitswesen.
Die Tätigkeit umfasst in enger Zusammenarbeit mit dem Augenarzt die Prävention, Diagnostik und Therapie von Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, welche durch Schielen, Augenbewegungsstörungen, Augenzittern oder neurologische Erkrankungen hervorgerufen werden.
Bei den Patienten handelt es sich überwiegend um Kinder, aber auch die Zahl der Erwachsenen und älteren Patienten nimmt deutlich zu.

Aufgaben der Orthoptistin:
- Anamnese- und Befunderhebung bei oben genannter Patientengruppe, Dokumentation
- Therapieplanung und Durchführung
- Beratung von Patienten und Eltern
- Behandlung von sehbehinderten Patienten
- Planung und Durchführung von Schulungsbehandlungen bei sehschwachen Kindern
- Durchführung von Screening-Untersuchungen z. B. in Kindergärten
- Diagnostik und Therapie in der Neurorehabilitation

Tätigkeitsbereiche:
- Bei niedergelassenen Augenärzten
- Universitäts-Augenkliniken
- Allgemeine Krankenhäuser
- Neurologische Kliniken
- Frühförderstellen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Einrichtungen für Blinde und Sehbehinderte
- In Wissenschaft und Forschung

Berufsaussichten:
Bei der derzeitigen Ausbildungskapazität sind ausreichend Stellen in o.a. Einrichtungen vorhanden, es werden Voll- und Teilzeitstellen angeboten.
Flexibilität in der Ortswahl wird jedoch unbedingt vorausgesetzt.

* Nachfolgend wird anstelle der Doppelbezeichnung die Berufsbezeichnung nur in der weiblichen Form verwendet. Der Beruf steht Männern wie Frauen offen, wird jedoch derzeit nur von wenigen Männern ausgeübt.

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Letzte Änderung: Christine Mann, 08.02.2012