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Pressemitteilung vom 23. Oktober 2009

Deutscher Gefäßtag: Tag der offenen Tür in neuer UKE-Klinik für Gefäßmedizin

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) lädt alle Betroffenen und Interessierten ein, anlässlich des Deutschen Gefäßtages am 31. Oktober die neue Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin kennenzulernen. Die neue Klinik wurde unter Leitung von Prof. Dr. Eike Sebastian Debus Anfang Oktober als vierte Klinik im Universitären Herzzentrum (UHZ) des UKE eröffnet. Sie ist die erste Institution in Deutschland, die eine umfassende, auf Gefäßerkrankungen spezialisierte und damit wirklich patientenzentrierte Behandlung aller Gefäßpatienten ermöglicht.

Für die neue Klinik für Gefäßmedizin wurden bekannte Spezialisten aus sämtlichen Teilbereichen der Gefäßmedizin als Mitarbeiter gewonnen, so dass nicht nur die Diagnostik und die operative Therapie, sondern auch die Behandlung mit Medikamenten und die Therapie mittels Ballonaufdehnung und Stent-Gefäßstützen kompetent vertreten ist, die auch gemeinsam mit der Klinik für Radiologie erfolgt.  "Auf diese Weise können wir gewährleisten, dass jeder Patient eine individuell abgestimmte Behandlung erhält, die sich am aktuellen Wissenstand aus allen Bereichen der Gefäßmedizin orientiert", sagt Prof. Dr. Debus. Weil die neue Klinik innerhalb des Universitären Herzzentrums (UHZ) angesiedelt ist und eine sehr enge Kooperation mit den Kliniken für Kardiologie und Herz/-Gefäßchirurgie besteht, können auch die sehr häufigen Begleiterkrankungen des Herz-Kreislaufsystems umfassend unter einem Dach mitbehandelt werden. Ein Universitäres Wundzentrum wurde ebenso an der Klinik für Gefäßmedizin neu integriert, das eine systematische Mitbehandlung von chronischen Wunden ermöglicht.

Die Informationsveranstaltung am 31. Oktober findet von 10 bis 12 Uhr im Campus Lehre (Gebäude N 55) statt. In Kurzvorträgen informiert das interdisziplinäre Team der neuen UKE-Gefäßklinik zu den Themen  "Screening von Aortenaneurysmen: die unbemerkte Gefahr" "Fokus Gefäßverkalkung: Wie erkenne ich sie und was kann ich dagegen tun?", "Wenn nichts mehr geht: vom Ballon zur OP. Behandlung der Schaufensterkrankheit",  "Einengungen der Halsschlagader - drohender Schlaganfall?", "Krampfadern und Thrombose".

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Klinik für Gefäßmedizin und das Universitäre Wundzentrum Hamburg (CWC - Comprehensive Wound Center) zu besichtigen.

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Letzte Änderung: Christine Jähn, 30.10.2009