Zu den Inhalten springen

Hauptnavigation:

Kontakt | English | Sitemap
| Home > Medien > Pressemitteilungen 2009 > Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Schweinegrippe-Virus
Pressemitteilung vom 24. Juli 2009

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Schweinegrippe-Virus

Aufgrund vermehrter Anfragen weist das UKE auf folgenden Sachstand hin: Patienten, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert haben, werden im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) getestet.

"Wer in die Zentrale Notaufnahme kommt und entsprechende Erkrankungszeichen hat, insbesondere dann, wenn die Person jüngst in einem Risikogebiet war, wird diagnostiziert", sagt Prof. Dr. Gerd-Dieter Burchard, Leiter der Sektion Infektiologie des UKE.  Die einschlägigen Symptome sind: Fieber über 38 Grad, Husten mit Auswurf sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Die derzeit definierten Risikoländer sind: Argentinien, Australien, Chile, England, Kanada, Mexiko, Spanien, Thailand und USA.

Patienten, die sich mit einer entsprechenden Symptomatik in der Zentralen Notaufnahme melden, werden innerhalb der Notaufnahme isoliert. "Wir haben ein Isolierzimmer eingerichtet, das auch durch einen separaten Eingang zugänglich ist", sagt Ricarda Klein, Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement des UKE.

Schwer erkrankte Patienten nimmt das UKE stationär auf. Leichter erkrankte Verdachtsfälle werden nach Einleitung der Diagnostik in die häusliche Isolation entlassen. Sie erhalten ein Informationsblatt mit Anweisungen. Darauf steht, wie sie sich zu Hause verhalten sollen und wie das weitere Vorgehen aussieht. Die weitere Behandlung der entlassenen Patienten erfolgt durch den Hausarzt. Der Hausarzt ist wochentags auch die erste Anlaufstelle bei auftretenden Symptomen.
 
Alle werden mit Medikamenten versorgt: "Im Moment besteht in Deutschland kein Engpass an Tamiflu", sagt Prof. Burchard. "Sollte es wider erwartend zu einer Pandemie mit einem mutierten, hochgefährlichen Virus kommen, hat das UKE genügend Tamiflu für die Therapie der Patienten und die Prophylaxe des Personals zur Verfügung." Fertigpräparate für die Therapie von 600 Erwachsenen liegen vor, 7 000 Therapieeinheiten können hergestellt werden. Darüber hinaus hat das Land Hamburg für den Pandemiefall umfangreiche Vorräte eingelagert.

Seitenanfang    Seite drucken

© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Christine Jähn, 24.07.2009