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Pressemitteilung vom 20. Juli 2009

UKE ist auf Schweinegrippepatienten gut vorbereitet

Nachdem das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Ende April 2009 den ersten Patienten mit Schweinegrippe in Deutschland diagnostiziert und behandelt hatte, bleibt das Klinikum wachsam. Das UKE ist gut vorbereitet auf Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem sogenannten Schweinegrippevirus (H1N1).

"Schon bei Meldung in der Zentralen Notaufnahme des UKE werden Patienten mit einer entsprechenden Symptomatik innerhalb der Notaufnahme isoliert", sagt  Ricarda Klein, Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement des UKE. "Es gibt eigens ein Isolierzimmer, das durch einen separaten Eingang zugänglich ist." Das Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene des UKE führt täglich eine entsprechende Diagnostik durch. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Infektion mit dem H1N1-Virus werden Patienten bei schweren Symptomen als Isolierpatienten stationär aufgenommen. Patienten mit leichter Symptomatik werden in die häusliche Isolation entlassen.

Auch auf eine Aufnahme einer größeren Zahl von Patienten ist das UKE vorbereitet. "Dann werden wir Isolierstationen einrichten", sagt Ricarda Klein. Für den Fall, dass es erforderlich sein sollte, kommt ein Pandemieplan zum Einsatz. "Derzeit gibt es aber keinen Anhaltspunkt für eine Pandemie mit einem mutierten, hochgefährlichen Virus", sagt Prof. Dr. Gerd-Dieter Burchard, Leiter der Sektion Infektiologie des UKE. "Das derzeitige Schweinegrippevirus ist medizinisch kein Problem." Wissenschaftler des UKE werden sich auch an Impfstoffstudien beteiligen.

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Letzte Änderung: Christine Jähn, 20.07.2009