Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sich für GE Healthcare, einen der weltweit führenden Anbieter von medizintechnischen Lösungen, als exklusiven Partner für die sonodiagnostische Ausstattung entschieden. Im Rahmen einer Nutzungsüberlassung wird der Gerätepark nach fortschrittlichen technischen Gesichtspunkten standardisiert. Beabsichtigt wird eine Zusammenarbeit über zehn Jahre. In diesem Zeitraum wird GE Healthcare das modernste Klinikum Europas mit Ultraschallsystemen der jüngsten Generation ausrüsten, die Technik kontinuierlich aktualisieren und sich um eine ständige Betriebsbereitschaft kümmern.
"Wir sind stolz darauf, mit der hochmodernen sonographischen Ausstattung auch künftig die medizinische Versorgung unserer Patienten stets auf aktuellem Niveau sicherstellen zu können", sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. "Mit GE Healthcare haben wir uns für eine Technologiepartnerschaft entschieden, die uns sowohl medizinische als auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Den Ausschlag gab letztlich das Sonographiekonzept in Kombination mit einem überzeugenden Finanzierungsmodell", sagt Prof. Debatin. "Unser Anliegen war es, ein innovatives Modernisierungskonzept ohne Kostenrisiko zu erarbeiten", sagt Priv.-Doz. Dr. Christoph Herborn, Vorstandsbeauftragter für Prozessmanagement des UKE.
"Basierend auf der umfassenden und langfristig angelegten Partnerschaft mit dem UKE konnten wir ein Sonographiekonzept aus einem Guss entwickeln, das auch auf lange Sicht Vorbildcharakter für viele andere Klinikeinrichtungen haben wird", sagt Dr. Rolf Lucas, Präsident & CEO GE Healthcare Deutschland. "Innerhalb dieser Partnerschaft können wir für das UKE eine Reihe medizinischer und wirtschaftlicher Vorteile miteinander vereinen: verbesserte Diagnosemöglichkeiten, optimale Verfügbarkeit und Funktionalität, Effizienzsteigerung, Planbarkeit sowie die Reduktion administrativer Kosten", sagt Dr. Lucas.
Während der Kooperation sollen die Geräte durch Nachfolger ersetzt und durch Updates auf dem aktuellen technischen Stand gehalten werden. Das Werterhaltungskonzept sieht außerdem Einweisungs- und Schulungsmaßnahmen sowie abgestimmte Wartungsleistungen und Service vor. In einem ersten Schritt liefert das Unternehmen alle neuen Sonographiesysteme sowie die ViewPoint Software zur Befunderhebung, Archivierung und Anbindung an das Datennetzwerk der Klinik. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu optimieren, indem schnell und sicher diagnostiziert werden kann und Patientendaten ohne Zeitverzug gespeichert und von berechtigten Personen abgerufen werden können.
GE Healthcare liefert an das UKE zunächst Standgeräte für die Feindiagnostik und Primärsonographie. Darüber hinaus sollen tragbare Ultraschallsysteme mit identischer Nutzeroberfläche Arbeitsabläufe im Akuteinsatz sowie auf den Stationen, im OP und im Kreißsaal optimieren helfen. Dabei standen für das UKE innovative Technologien im Vordergrund. Die ausgewählten Systeme erlauben ein Optimum an derzeit möglicher Detaildarstellung und bieten dank Integration ganz neuer Entwicklungen diagnostische Möglichkeiten über die bisher üblichen Grenzen hinaus. So gestattet beispielsweise der brandneue LOGIQ E9 die ortskorrekte Einblendung von zuvor gewonnenen Bilddaten eines Computer- oder Magnetresonanztomographen in eine laufende Ultraschalluntersuchung. Damit können die spezifischen Stärken jedes bildgebenden Verfahrens im Sinne einer besseren Erkennbarkeit von Gewebeveränderungen kombiniert werden - eine Symbiose, die künftig zu einer verbesserten Diagnostik beitragen wird.
Mit dem integrierten Datenmanagement- und Befundungssystem ViewPoint können die neuen Geräte im UKE in die bereits bestehenden IT-Systeme integriert werden. Zudem kann der untersuchende Arzt direkt an seinem Arbeitsplatz Rohdaten nachverarbeiten und den Befund erstellen. Befunde und Bilddaten stehen dann den behandelnden Ärzten zur Verfügung. Dabei werden biometrische und Doppler-Messwerte automatisch übertragen. Insgesamt ermöglicht dies eine erhebliche Optimierung der klinikinternen Arbeitsabläufe.
Anfang Februar nahm das UKE das Neue Klinikum in Betrieb. Das modernste Klinikum Europas zählt 730 Betten und zeichnet sich unter anderem durch seine prozessorientierte Bauweise aus. Kliniken wie die der Inneren Medizin, Chirurgie mit OPs, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Zentrale Notaufnahme und die Stroke Unit wurden im Neuen Klinikum zusammengefasst. Im Zuge des Neubaus hatte sich die Klinikleitung entschieden, alle Ultraschallgeräte zu erneuern.