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| Home > Medien > Pressemitteilungen 2009 > Ausgezeichnete Krebsmedizin am UKE: "Hubertus Wald Tumorzentrum" wird Onkologisches Spitzenzentrum
Pressemitteilung vom 01. April 2009

UKE-Krebsmedizin ausgezeichnet: "Hubertus Wald Tumorzentrum" wird Onkologisches Spitzenzentrum

Die Krebsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat heute Vormittag in Berlin eine hochrangige Auszeichnung erhalten: Die Deutsche Krebshilfe hat das Hubertus Wald Tumorzentrum - Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) nach einem umfangreichen Auswahlverfahren durch renommierte internationale Gutachter zum "Onkologischen Spitzenzentrum" ernannt. Das UCCH ist das einzige ausgezeichnete Zentrum in Norddeutschland und  eines von  insgesamt 11 Exzellenzzentren, die von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Neben dem UCCH wurden heute außerdem die Tumorzentren der Universitätskliniken Berlin, Erlangen, Essen, Frankfurt und Ulm ausgezeichnet. Mit der Ernennung zum "Onkologischen Spitzenzentrum" ist eine jährliche Förderung von einer Million Euro über die nächsten drei Jahre verbunden.

"Dies ist ein großartiger Tag für die Krebsmedizin in Hamburg! Ich freue mich, dass unsere Arbeiten für ein integriertes Behandlungs- und Forschungskonzept rund um Krebserkrankungen eine so wichtige Anerkennung und Förderung erfahren", sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des UCCH.

"Ich kann mich für das enorme Engagement aller Mitglieder und den unglaublichen Team spirit im UCCH nur ganz herzlich bedanken. Die Förderung wird uns die Möglichkeit geben, die nächsten wichtigen wissenschaftlichen und klinischen Akzente für diese Entwicklung in Hamburg zu setzen", sagt Prof. Dr. Tim Brümmendorf, stellvertretender Direktor des UCCH.

In einer ersten Stufe des Förderschwerpunktprogramms der Deutschen Krebshilfe waren vor drei Jahren bereits vier universitäre Zentren sowie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg zu Exzellenzzentren der Krebsmedizin ernannt worden. In der jetzigen zweiten Förderstufe hatte die Deutsche Krebshilfe von insgesamt 18 schriftlichen Bewerbungen zehn universitäre Standorte für die nähere Begutachtung ausgesucht. Ein internationales Expertengremium hatte alle 10 Standorte besucht und intensiv geprüft.
Ziel der Förderung einzelner Spitzenzentren durch die Deutsche Krebshilfe ist es, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland grundlegend zu verbessern. Kriterien für die Auswahl waren unter anderem die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Krebspatienten in einer fachübergreifenden Onkologie für alle Tumorerkrankungen, die Durchführung von interdisziplinären Konferenzen, die Entwicklung und Umsetzung von Behandlungspfaden, eine enge Verzahnung von Forschung und Klinik, eine strukturierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Umgebung. Die Behandlung von Patienten in innovativen klinischen Studien und die Zusammenarbeit mit Patientenvertretern und  -selbsthilfegruppen sind weitere Ziele des Hamburger Krebszentrums.

"Wir sind sehr stolz auf diese Anerkennung unserer Tumormedizin durch die Deutsche Krebshilfe", sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Ärztlicher Direktor des UKE. "Das UCCH ist ein hervorragendes Beispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit mit enger Verzahnung von Krankenversorgung und Forschung für eine moderne und qualitativ hochwertige Medizin. Die heutige Auszeichnung ist auch eine Bestätigung für die großzügige Unterstützung durch die Hubertus Wald Stiftung, der ich noch einmal sehr herzlich danke. Sie unterstreicht, dass wir mit  unserem Motto "Wissen- Forschen-Heilen durch vernetzte Kompetenz: Das UKE" auf dem richtigen Weg sind.".

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Letzte Änderung: Christine Jähn, 02.04.2009