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Allgemeine Information zum Nierenzellkarzinom

Nierentumor (Nierenzellkarzinom) Der Nierentumor wird im allgemeinen Synonym für die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung "Nierenzellkarzinom" benutzt. Der Nierentumor ist ein seltener Tumor, der ca. 3% aller malignen Tumoren ausmacht. Männer erkranken doppelt so oft wie Frauen. Die meisten Patienten erkranken zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Führendes Symptom beim Nierentumor ist Blut im Urin. Allerdings handelt sich dabei nicht um ein Frühsymptom, sondern tritt meist im fortgeschrittenem Stadium auf. Frühsymptome sind praktisch nicht vorhanden, deshalb wurden noch vor wenigen Jahren die meisten Tumoren erst im deutlich fortgeschrittenem Stadium entdeckt. Durch die zunehmende Verbreitung von Ultraschallgeräten auch bei den Hausärzten werden heute die meisten Nierentumoren zufällig durch Ultraschall diagnostiziert, ohne daß die Patienten zuvor Beschwerden hatten. Aus diesem Grunde sind heute die Mehrzahl der so entdeckten Nierentumoren in einem frühen Stadium und können sehr gut behandelt werden.

Standardtherapie ist die operative Entfernung der tumortragenden Niere mit der umgebenden Fettkapsel und der angrenzenden Nebenniere. Die verbleibende Restniere übernimmt dabei in der Regel die notwendige Entgiftungsfunktion für den Körper vollkommen. Nach neueren Erkenntnissen ist es in bestimmten Situationen (kleiner Tumor, günstige Lage) möglich, nur den Tumor mit einem Sicherheitsrand zu entfernen und die Niere überwiegend zu erhalten. Das gleiche gilt für einen möglichen Erhalt der Nebenniere. Die Beratung darüber erfolgt durch einen operativ erfahrenen Urologen.

Durch die operative Entfernung des Nierentumors sind die meisten Patienten geheilt. Doch der Nierentumor kann insbesondere bei fortgeschrittenen Stadien bereits Mikrometastasen (Tochtergeschwülste) gesetzt haben. Deshalb sind im Anschluß an die Operation regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen notwendig. Diese werden nach einem einheitlichem Schema durch die niedergelassenen Urologen durchgeführt. Sie umfassen körperliche Untersuchung, Blutuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, sowie Röntgenuntersuchungen der Lunge und des Bauchraumes. Ziel der Untersuchungen ist es, mögliche Metastasen rechtzeitig festzustellen.

Sind Metastasen diagnostiziert worden, sind diese nur selten durch eine Operation sinnvoll zu behandeln. Eine klassische Chemotherapie ist beim metastasierten Nierenzellkarziom nicht wirksam. Eine Bestrahlung hat oft nur einen schmerzlindernden Effekt. Eine relativ neue Therapieform ist die sogenannte Immuntherapie, die gute Therapieerfolge erbringen kann. Dabei werden hormonartige Wirkstoffe (Interleukin-2, Interferon) in den Körper gegeben, die das körpereigene Immunsystem aktiviert. Damit können Killer- und Freßzellen die Tumorzellen angreifen und abtöten. Die Medikamente können intravenös, subkutan und/oder als Inhalation in den Körper gebracht werden. Die günstigste Therapieform wird von in der Immuntherapie erfahrenen Ärzten anhand der klinischen Daten empfohlen.

Informationen zur Deutschen Gesellschaft für Immuntherapie e.V. (www.dgfit.de).

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Letzte Änderung: , 11.01.2005

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