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Ambulante Operationen

Bestimmte Operationen, Arthroskopien, Eingriffe an der Hand oder beispielsweise Metallentfernungen sind ambulant möglich, das heißt, Sie verbringen die Nächte vor und nach der Operation zu Hause. Sobald Sie sich von der Narkose erholt haben, können Sie - sofern es keine Komplikationen gibt - das Krankenhaus verlassen. Ob eine ambulante Operation auch bei Ihnen sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab. In unseren Sprechstunden sprechen wir dies gern mit Ihnen durch. Im Jahr werden in unserer Klinik über 1.500 Patienten ambulant operiert.

Vorbereitung

Vor jeder Operation, ob ambulant oder stationär, sind einige Formalitäten zu erledigen. Bitte bringen Sie in unsere Sprechstunde deshalb Versichertenkarte, Überweisung sowie Befunde von anderen Ärzten - Röntgenaufnahmen oder Blutbilder - mit. Auch der Impfpass und eventuell ein Allergiepass oder Diabetikerausweis sind wichtig.

In der Prämedikationsambulanz des UKE haben Sie Gelegenheit, die geplante Narkose ausführlich mit einem Anästhesisten durchzusprechen. Nachdem Sie schriftlich in die Operation eingewilligt haben, nehmen wir Ihnen Blut ab und machen ein EKG, um Ihr Herz zu untersuchen.

Nicht vergessen: Am Abend vor der Operation dürfen Sie nichts mehr essen oder trinken. Auch auf das Rauchen sollten Sie verzichten. Schon zwei Wochen vorher dürfen Sie keine blutverdünnenden Mittel wie Aspirin mehr einnehmen. Marcumar-Patienten müssen in Absprache mit ihrem Hausarzt rechtzeitig auf Heparin umgestellt werden.

Die Operation

Am Tag der Operation kommen Sie morgens in die Klinik und werden im Laufe des Tages operiert. Wichtig ist, dass Sie jemand abholt, sobald Sie sich von der Narkose erholt haben. Sie dürfen weder Auto fahren noch sollten Sie allein mit Bus und Bahn unterwegs sein.

Außerdem muss nach den Leitlinien für ambulantes Operieren gewährleistet sein, dass nachts jemand bei Ihnen ist, sollten Sie eine Vollnarkose erhalten haben. Dies erübrigt sich, wenn Ihr Eingriff in lokaler Betäubung durchgeführt wird.

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Letzte Änderung: PD Dr. Wolfgang Lehmann, 04.05.2011