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Termin: Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr
Praktikumsablauf:
Das Stationspraktikum findet von Montag bis Mittwoch vormittags von 8 bis 12 Uhr nach gemeinsamer Frühbesprechung bzw. Fortbildung (mittwochs, Beginn 7 Uhr im Pavillon 39) entweder in der Notaufnahme oder auf Station 4E und 4G oder im OP statt. Hierzu werden die Studierenden mit Hilfe eines Rotationsplans für die gesamte Woche in drei Gruppen à fünf Studierende aufgeteilt. Am Donnerstagvormittag wird ein gemeinsames (n = 15), interaktives, unfallchirurgisches Notfallseminar (ATLS-Studentenkurs) durchgeführt. Dieser Unterricht findet im Altonaer Kinderkrankenhaus statt. Am Freitag werden in einem zweistündigen, von den Studenten gestalteten Seminar während der Woche gesehene, typische Fälle vorgestellt und diskutiert.
Lernziele Stationspraktikum 4E / 4G:
Aufnahmegespräch/Entlassungsgespräch, präoperative Diagnostik/Blutentnahme, Aufklärungsgespräch, postoperatives Management, Verbandswechsel, Visite/Kommunikation/Angehörige, Arztbriefe, Rehabilitation/Physiotherapie.
Lernziele Unfallzimmer/Poliklinik:
Unfallchirurgische, symptomorientierte Anamneseerhebung, Untersuchung von verletzten Patienten, Übernahme von Patienten vom Rettungspersonal, Übergabe von Patienten an weiterbehandelnde Kollegen, Aufstellen einer Verdachtsdiagnose/Differentialdiagnosen, Anordnen von diagnostischen Untersuchungen (diagnostisches Crescendo), Entscheidung über weiteres Procedere (stationär/ambulant, operativ/konservativ), Aufklärung des Patienten über Diagnose, Therapie und Prognose.
Lernziele Unterrichtsinhalte OP Tisch I und II/III:
Eventuell Assistenz bei unfallchirurgischen Eingriffen, Patientenversorgung im OP, Lagerung/Umlagerung, Teamwork im OP, Osteosynthesetechniken.
Dozenten: Prof. Dr. med. Michael Amling, Prof. Dr. med. Johannes M. Rueger, Dr. med. Arndt Schilling, Dr. rer. nat. Thorsten Schinke
Termin: Donnerstag der Notfall-Woche 8:30 bis 12 Uhr im Zentrum für Biomechanik, Lottestr. 59, 22529 Hamburg
Das Zentrum für Biomechanik ist eine Keimzelle für die regenerative und molekulare Medizin des muskuloskelettalen Systems. Ziel der interdisziplinären Arbeiten im Zentrum für Biomechanik UKE ist es, das Skelettsystem, das heißt Knochen und Knorpel, auf Zell-, Organ- und Körperebene zu verstehen und hieraus Ansatzpunkte für die gezielte Verbesserung der körpereigenen Regeneration zu entwickeln. Dieses Verständnis stellt die Basis für neue Therapieansätze, ein skelettales Tissue Engineering (ex vivo/in vivo) sowie die Entwicklung und Weiterentwicklung bionischer Implantate (z. B. Prothesen, Osteosynthesematerial, Knochenersatzmaterialien) für degenerative Erkrankungen (z. B. Arthrose), Knochenmasseverlust-Syndrome (z. B. Osteoporose, Parodontose), Knochentumoren und Traumafolgen (Knorpelschäden, Bandschäden, Fraktur) dar.
Das Zentrum Biomechanik UKE verfügt über ein komplettes zellbiologisches und molekularbiologisches Labor mit der üblichen räumlichen und apparativen Ausstattung für die proteinchemische, molekularbiologische und molekulargenetische Bearbeitung von Knochen und Knorpel. Darüber hinaus besteht ein Histologie-Labor, welches auf die Bearbeitung von Knochenproben aller Art sowohl in Schnitt- als auch in Säge-Schliff-Techniken spezialisiert ist. Es steht die gesamte histologische Palette der unentkalkten Kunststoffeinbettung, der Paraffineinbettung und der Kryopräparation bereit. Zur Ausstattung des Labors gehören ein Faxitron Kontaktradiographiegerät, ein pQCT, ein DXA, ein Scanco-Mikrocomputertomograph (µCT40), Gewebeeinbettautomaten, Hartschnittmikrotome, Mikroskope sowie verschiedene Histomorphometriesysteme. Ein konfokales Lasermikroskop und ein Rasterelektronenmikroskop mit EDAX und RDF Analysefunktion komplettieren die apparative Ausstattung.
Diese Struktur erlaubt es Medizinern (Unfallchirurgen, Orthopäden, Kieferchirurgen, Kieferorthopäden, Pathologen, Rechtsmedizinern), Biologen, Chemikern und Ingenieuren im Zentrum Biomechanik UKE wissenschaftliche Fragestellungen aller Art (von den Grundlagen der Skelettbiologie bis hin zu unmittelbar klinisch anwendungsnahen Bereichen) rund um das Skelettsystem im interdisziplinären Verbund erfolgreich zu bearbeiten. Neben zahlreichen bestehenden Kooperationen mit nationalen und internationalen Arbeitsgruppen steht das Zentrum mit seinen umfangreichen infrastrukturellen Möglichkeiten auch externen Gastwissenschaftlern für die kooperative Bearbeitung von Forschungsprojekten offen.
Unterrichtsinhalt:
Molekulare und zelluläre Grundlagen des Knochenstoffwechsels (Anatomie, Physiologie, Biomechanik) 30 min., Röntgenbesprechung aktueller Fälle in Bezug zur histologischen Diagnostik 30 min., gemeinsames Mikroskopieren von aktuellen Fällen aus der Klinik 30 min., Einführung in knochenwirksame Medikamente 30 min., selbständige Erarbeitung von zwei bis drei Untersuchungsfällen mit Röntgenbild und histologischen Präparaten, Erstellen einer Verdachtsdiagnose/Differenzialdiagnose/Therapievorschlag 60 min., abschließende Besprechung der erarbeiteten
Diagnose 30 min.
Unterrichtsinhalte:
Therapeutische Überlegungen, Implantatwahl, patientenorientierte individuelle und differenzierte Therapie, Nachsorgekonzepte (Reha, ambulant, Familie), Prognose.
Unterrichtsinhalte:
Therapeutische Überlegungen, Implantatwahl, patientenorientierte individuelle und differenzierte Therapie, Nachsorgekonzepte (Reha, ambulant, Familie), Prognose.
Unterrichtsinhalte:
Therapeutische Überlegungen, Betonung der akuten, evtl. Notfallsituation, patientenorientierte, individuelle und differenzierte Therapie, Nachsorgekonzepte (Reha, ambulant, Familie), Prognose.