| Home > Zentren > Onkologisches Zentrum > Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie > Labor für Strahlenbiologie und Experimentelle Radioonkologie > Geschichte
1973 wurde Prof. Dr. Horst Jung als Direktor des Institutes berufen. Unter der neuen Leitung konzentrierte sich die Forschung auf die medizinisch orientierte Strahlenbiologie mit der speziellen Ausrichtung auf die Radioonkologie. Schwerpunkte der Forschung waren die experimentelle Strahlentherapie mit Tiertumoren, die Tumorzellkinetik und Tumorvaskularisierung, die kombinierte Wirkung von Strahlung und Zytokinen, die Thermostrahlensensibilisierung, die molekularen Mechanismen und klinische Bedeutung der individuellen Strahlenempfindlichkeit und die Methodenforschung hinsichtlich klinischer Studien.
In der Ausbildung der Medizinstudenten beteiligte sich das Institut am Radiologischen Kurs sowie am dazugehörenden Hauptkolleg "Klinische Radiologie". Zusätzlich wurde für naturwissenschaftliche Studenten das Nebenfach "Biophysik" angeboten, welches eine zweisemestrige Vorlesung sowie ein einwöchiges Praktikum beinhaltete.
Seit 1993 wird unter der Leitung von Prof. Jung ein Grundkurs sowie Spezialkurs im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung durchgeführt. Außerdem bietet das Institut seit 2001 in Absprache mit der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) eine Weiterbildung in "Molekulare Radioonkologie" an.
Nach der Emeritierung von Prof. Jung übernahm Oktober 2002 Prof. Dr. Ekkehard Dikomey die kommissarische Leitung des Institutes. Mit diesem Wechsel ist eine Konzentration auf molekulare Strahlenbiologie und experimentelle Radioonkologie verbunden.