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Zentrum für Stereotaxie (Radiochirurgie)

Die stereotaktische Bestrahlung ("Operation ohne Messer") kommt vor allem bei bestimmten Hirntumoren zum Einsatz. Anhand von Computertomogrammen ermittelt ein 3D-Bestrahlungsplanungssystem die genauen Koordinaten des Tumors, der anschließend punktgenau aus mehreren Richtungen von außen bestrahlt wird. Auf diese Weise wird im Brennpunkt eine maximale Strahlendosis erreicht, während gesundes Hirngewebe nur gering belastet wird. Die technischen Anforderungen sind bei dieser Art der Bestrahlung besonders hoch, so dass die Therapie erst nach umfangreichen Sicherheitstests durchgeführt wird. Neben einem für diese Behandlung ausgerüsteten Beschleuniger ist dafür auch ein erfahrenes, speziell ausgebildetes Team notwendig.
Neben der einmaligen stereotaktischen Bestrahlung bietet die Klinik je nach Tumorlage und Behandlungskonzept auch mehrwöchige Bestrahlungsserien (Fraktionierte Stereotaxie) an.
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Letzte Änderung: Manuel Todorovic, 20.12.2004