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Zentrum für Brachytherapie am UKE

Bei der Brachytherapie ("Bestrahlung von innen") oder Afterloadingtherapie (Bestrahlung im Nachladeverfahren) wird die Strahlenquelle über natürliche Körperöffnungen (Speiseröhre, Luftröhre, Enddarm, Scheide, Gebärmutter) möglichst nah an das zu bestrahlende Gewebe herangebracht. Vor Ort die eingeführte Kapsel in genau berechneter Weise Strahlung ab, die nur wenige Zentimeter ins Gewebe eindringt. So können Tumoren mit einer höheren Strahlendosis behandelt werden, während das gesunde Gewebe weitgehend geschont wird.
Bei geeigneten Patienten mit einem Prostatakarzinom kommt in der Klinik für Strahlentherapie eine weitere Form der Brachytherapie zum Einsatz. Dabei wird die Strahlenquelle über spezielle Nadeln oder Schläuche unter Narkose direkt in das Tumorgewebe eingebracht.

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Letzte Änderung: Manuel Todorovic, 20.12.2004