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Forschung

Im Arbeitsbereich Psychosen gibt es zahlreiche Forschungsfelder, die sich grob in Versorgungsforschung, Früherkennung, Forschung im Bereich Pharmakotherapie, Bildgebung und Neuropsychologie einteilen lassen. In den einzelnen Bereichen existieren verschiedene Forschungsprojekte, die nachfolgend kurz skizziert werden:

 

1. Versorgungsforschung:
Der Arbeitsbereich Psychosen war maßgeblich an der Beantragung und dem Gewinn des BMBF Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ beteiligt. Hier führt der AB Psychosen insgesamt 3 Teilprojekte durch: AUFKLÄRUNG UND BILDUNG: Medien-Kampagne über psychische Erkrankungen in der Hamburger Bevölkerung, sowie Begegnungsprojekte in Schulen und Betrieben (gemeinsam mit Irre menschlich Hamburg e.V.) SELBST- UND FAMILIENHILFE: Förderung von Peer-Beratung für Betroffene und Angehörige bei langfristigen psychischen Erkrankungen („Gesund mit Krankheit leben“) in insgesamt sieben Hamburger Versorgungsregionen. GESUNDHEITSNETZ PSYCHOSE: Verbesserte Früherkennung durch Aufklärung und Bildung der Hamburger Bevölkerung über Psychosen, Errichtung eines Früherkennungs- und Behandlungsnetzwerkes zur mobilen Früherkennung und flexiblen Frühbehandlung, Implementierung eines altersübergreifenden Assertive Community Treatment (ACT) Teams, mit dem Ziel einer Integrierter Versorgung ersterkrankte Psychose Betroffene im Alter von 12-29 Jahren.

Zwei weitere Projekte im Bereich Versorgungsforschung sind: IV. SUSI-PROJEKT (SUBJEKTIVER SINN VON PSYCHOSEN): Entwicklung eines Fragebogens zur Subjektiven Bedeutung psychotischer Symptome für Betroffene und für Angehörige (SuSiFam). Einsatz u.a. bei der Evaluation der Psychoseseminare, als Prognoseinstrument bei Psychotherapien. V. FAMILIENTHERAPIE BEI BIPOLAREN STÖRUNGEN (BIPOFAM): Übertragung der Best-Practice-Modell aus den USA zur individuellen Familientherapie (Miklowitz u.a.) und zur Mulltifamily-group (Solomon u.a.) auf deutsche Verhältnisse. Evaluation im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.

 

2. Forschung im Bereich Früherkennung von Psychosen:
Hier führt der Arbeitsbereich Psychosen derzeit 2 Studien durch: Secondary Prevention of Schizophrenia: A Randomized Controlled Trial (Acronym: PREVENT-Study) Early cognitive behavioural psychotherapy in subjects at high risk for bipolar affective disorders (Acronym: EarlyCBT)

 

3. Forschung im Bereich Pharmakotherapie:
Hier führt der Arbeitsbereich Psychosen derzeit 3 Studien durch.

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Letzte Änderung: Karsten Grzella, 09.02.2011