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...betrifft fast nie nur eine Person. Angehörige leiden mit, übernehmen Verantwortung, kommen dabei an eigene Grenzen, brauchen Zuspruch und Rat. Jede psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfe, egal ob sie ambulant, tagesklinisch oder stationär erfolgt, muss die Angehörigen mitdenken und mit berücksichtigen.
Das geschieht leider nicht immer oder jedenfalls oft nicht schnell und ausführlich genug. Doch messen Sie uns an diesem Anspruch: Sprechen Sie den zuständigen Arzt, Psychologen oder Bezugspfleger oder –schwester, bitten Sie um ein eigenes oder gemeinsames Gespräch.
Angehörige sind nicht nur Eltern und Partner oder Freunde, sondern auch Geschwister und Kinder. Gerade bei Kindern ist eine rechtzeitige altersgemäße Information und emotionale Entlastung wichtig, damit sie sich nicht überfordern und die Probleme anderer nicht auf sich beziehen.
Informieren Sie uns, wenn Sie sich Sorgen um Menschen machen, die mit dem von uns behandelten Patienten zusammenwohnen, und helfen Sie uns so, unsere Verantwortung wahrzunehmen.
Über die Möglichkeit von Angehörigen- und Familiengesprächen hinaus gibt es an unserer Klinik mehrere therapeutisch geleitete Angehörigengruppen:
Diese Gruppen sind besonders hilfreich, weil Sie von der Erfahrung der Therapeuten und der anderen Angehörigen profitieren können. Zugang erhalten Sie über die Spezialambulanz für Psychosen, Telefon (040) 7410 - 53236.
Weitere angeleitete Angehörigengruppen gibt es bei den Sozialpsychiatrischen Diensten der Hamburger Bezirke. Von Selbsthilfegruppen erfahren Sie am besten über den Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker in Hamburg.
Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker Hamburg
Wichmannstraße 4, Haus 2 (im Hause des Nussknackers e.V.)
22607 Hamburg
Telefon (040) 65 05 54 93
E-Mail kontakt@lapk-hamburg.de