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Spezialambulanz für Jugendliche und Jungerwachsene mit Suchtstörungen

Für wen sind wir da?

Sie sind unter 26 Jahre alt, nehmen Drogen und haben Schwierigkeiten
oder
in ihrer Familie gibt es Probleme mit Drogen
oder
Sie machen sich Sorgen, weil jemand, der Ihnen wichtig ist, Drogen nimmt
und
Sie wünschen sich Veränderung.


Drogen:


Behandlungsansatz:

In der Spezialambulanz (Ärztlicher Leiter: Prof. Dr. R. Thomasius) werden junge Menschen im Alter von etwa 13 bis 26 Jahren mit problematischem Suchtmittelkonsum (Abhängigkeit, Missbrauch, schädlicher Gebrauch) behandelt. In der ambulanten Sucht-Therapie werden die daraus resultierenden persönlichen, familiären und sozialen Auswirkungen ebenso berücksichtigt wie zusätzliche psychische Störungen. Die Drogen- und Alkohol-Ambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien ist eine Ambulanz der gemeinsamen Psychiatrischen Institutsambulanz im Zentrum für Psychosoziale Medizin (PIA nach § 118 SGB V).

Die Behandlung in der Ambulanz orientiert sich am bio-psycho-sozialen Modell von psychischen Erkrankungen. Sie gliedert sich idealtypisch in vier Phasen: Diagnostik, Indikationsstellung, Suchtbehandlung und gegebenenfalls Behandlung zusätzlicher psychischer Erkrankungen (Ängste, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen etc.). Hinzu kommen Auffrischungstermine nach dem Ende der Therapie.

In der Therapie kommen schulenübergreifend einzelpsychotherapeutische, gruppentherapeutische, sozial- und familientherapeutische Verfahren zur Anwendung. Daneben werden indikationsgerecht auch pharmakologische Behandlungen durchgeführt. Falls erforderlich werden weiterführende stationäre und ambulante Behandlungen eingeleitet und vorbereitet.

Das Behandlungsteam der Ambulanz setzt sich aus einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie des Erwachsenenalters, einer Ärztin für Psychiatrie und Psycho- therapie des Kindes- und Jugendalters, einem Psychologischen Psychotherapeuten, einer Psychologin, einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und einer Sozialpädagogin zusammen.

Die Behandlungen werden, das Einverständnis der Patient(inn)en und Angehörigen vorausgesetzt, wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Dadurch sind eine ständige Überprüfung der Effektivität der Therapien und ihre Ausrichtung am aktuellen wissenschaftlichen Standard gewährleistet.

Hinweis für Patient(inn)en

Termine für Erstgespräche können über das Sekretariat (Frau Krause) vereinbart werden.

 

Kontakt

Montag bis Freitag
9.00 bis 14.30 Uhr

Oder kommen Sie direkt in die
Notfallsprechstunde zu uns:
Montag bis Freitag
9.00 Uhr

Tel. (040) 7410 - 54217
Fax (040) 7410 - 58945
E-Mail: drogenambulanz@uke.de

>> Zum Lageplan
 

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Letzte Änderung: Karsten Grzella, 27.10.2009