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Nach der Anmeldung durch Ihren behandelnden Arzt werden Sie bei uns durch die Zentrale Anmeldung der Klinik in den jeweiligen Bereich weitergeleitet, wo die Untersuchung stattfindet. Dort erhalten Sie ein ausführliches Informationsblatt zu Ihrer Untersuchung.
Vor der Untersuchung findet ein Aufklärungsgespräch mit einem unserer Ärzte statt, in dem alle Fragen besprochen werden können.
Bei allen nuklearmedizinischen Untersuchungen wird Ihnen eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz (Radiopharmakon) in der Regel in eine Armvene gespritzt. Für manche Untersuchungen ist es notwendig, das Radiopharmakon einzuatmen oder auch unter die Haut zu spritzen.
Die radioaktive Substanz reichert sich nun in dem zu untersuchenden Organ oder Gewebe an und sendet von dort eine geringe Strahlung aus, die mit einer empfindlichen Kamera aufgenommen werden kann. Mit Hilfe von Computern wird aus der gemessenen Strahlung ein Bild errechnet, das dann von einem Arzt beurteilt werden kann.
Die Anreicherung der radioaktiven Substanz dauert je nach Organ oder Gewebe unterschiedlich lange. Daher ist die Wartezeit zwischen der Injektion und der Aufnahme je nach Untersuchung sehr unterschiedlich. Sie kann einige Minuten aber auch Stunden dauern. In Einzelfällen ist es notwendig, am folgenden Tag noch Aufnahmen zu machen. Den genauen Ablauf Ihrer Untersuchung können Sie aus der entsprechenden Patienteninformation entnehmen, die sie vor der Untersuchung erhalten und wird Ihnen von dem untersuchenden Arzt erläutert.
Einige Untersuchungen erfordern, daß Sie nüchtern zu uns kommen.
Wir bemühen uns, schnellst möglich Ihre Aufnahmen zu bearbeiten, so daß der Befund in der Regel noch am gleichen Tag Ihrem behandelnden Arzt vorliegt.
Ist eine nuklearmedizinische Untersuchung gefährlich oder schmerzhaft ?
Die Untersuchungen, die wir durchführen, sind nicht schmerzhaft. Lediglich bei der Injektion des Radiopharmakons kann es zu einem kurzen Stechen kommen, wie Sie es möglicherweise von früheren Blutentnahmen kennen. Bei den Untersuchungen ist oft Stilliegen über eine geraume Zeit notwendig, was allerdings selten als unangenehm empfunden wird. Wir bemühen uns jedoch, Sie möglichst bequem für die Untersuchung zu lagern.
Ist eine nuklearmedizinische Untersuchung mit einer Strahlenbelastung verbunden?
Jede nuklearmedizinische Untersuchung ist mit einer Strahlenbelastung verbunden. Diese ist jedoch in der Regel gering und mit der von Röntgenaufnahmen oder Computertomographien zu vergleichen.
Unverträglichkeiten, wie Sie es vielleicht von Röntgenkontrastmitteln gehört haben, sind extrem selten.
Falls bei Ihnen Allergien vorliegen, informieren Sie uns bitte vor der Untersuchung.
Kann ich während einer Schwangerschaft untersucht werden ?
Falls bei Ihnen die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht, können wir die Untersuchung leider nicht durchführen.
Muß ich beim Stillen etwas beachten ?
Gegebenenfalls sollten Sie das Stillen für eine bestimmte Zeit unterbrechen (in der Regel 48 Stunden), da radioaktive Stoffe in die Muttermilch übergehen können. Einzelheiten dazu bespricht Ihr untersuchender Arzt gerne mit Ihnen.
Kann mein Kind bedenkenlos untersucht werden ?
Da die nuklearmedizinischen Untersuchungen in der Regel keinerlei Schmerzen verursachen ist es gut möglich, Kinder zu untersuchen. Die Strahlenbelastung für Ihr Kind ist vergleichbar mit der einer Röntgenuntersuchung. Die Dosierung der radioaktiven Substanz wird dabei an das Körpergewicht Ihres Kindes angepasst. Die Einverständniserklärung eines Elternteils ist bei allen Untersuchungen bis zu einem Alter von 18 Jahren notwendig.