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Zielsetzung der Ergotherapie ist das Wiedererlangen der Handlungsfähigkeit und damit größtmöglicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Hilfspersonen im häuslichen und beruflichen Alltag. Die Kombination von motorischen, sensorischen und neuropsychologischen Problemen erfordert eine speziell auf den einzelnen Patienten ausgerichtete ganzheitliche Therapie, die sich nach den alltäglichen Bedürfnissen richtet.
Die Therapie findet in Einzelbehandlungen statt und wird vom betreuenden Arzt verordnet.
In der Neurologie gibt es viele unterschiedliche Krankheitsbilder, die von Ergotherapeuten behandelt werden, z.B. Schlaganfall; Parkinson; Multiple Sklerose; entzündliche Erkrankungen; ALS (amyotrophe Lateralsklerose), Muskelerkrankungen
Je nach Indikation und Betroffenheit des Patienten kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung, z.B. Bobath, SI (sensorische Integrationstherapie), Affolter, Perfetti, Feldenkrais, spezielle neuropsychologische Techniken, etc.
In Zusammenarbeit mit den KollegInnen der anderen Berufsgruppen (Physiotherapie, Logotherapie, Neuropsychologie, Pflege, Ärzte, etc.) beginnt die Ergotherapie schon im Akutstadium (Intensivstation / Stroke-Unit / Frührehastation / periphere neurologische Stationen) mit der Rehabilitation der Patienten. Diese Therapie kann anschließend in einer Rehabilitationsklinik oder ambulant weitergeführt werden.
Ergotherapeutin Franziska Harten
f.harten@uke.uni-hamburg.de
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Neurozentrum
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Abteilung Ergotherapie, Haus S 10
Martinistraße 52
D-20246 Hamburg
Tel.: +49-(0)40-7410-54873