Zu den Inhalten springen

Hauptnavigation:

Kontakt | English | Sitemap

| Home > Zentren > Kopf- und Neurozentrum > Klinik und Poliklinik für Neurologie > Lehre und Fortbildung > PJ - Unterricht

Praktisches Jahr

Ausbildungsziele

Patientenbetreuung

Lehrveranstaltungen

Ausbildungsziele


Im Praktischen Jahr kommt es vor allem darauf an, daß der Studierende schrittweise Selbständigkeit im ärztlichen Handeln erlernt. Der Status eines Studierenden soll nicht bedeuten, daß er passiver Betrachter des Krankenhausgeschehens ist, vielmehr soll er soweit wie möglich in die Stationsarbeit integriert werden. Der Studierende soll die Grundmuster und die Grundfertigkeiten der Untersuchung und Behandlung von Patienten üben und schrittweise selbständig auf einzelne Patienten anwenden lernen. In allen Situationen soll er auch die psychischen, sozialen und rechtlichen Aspekte von Kranksein erkennen und in seinem eigenen Handeln gegenüber Patienten adäquat berücksichtigen lernen.

Der Studierende soll die komplexe Organisation der Patientenversorgung in einem Krankenhaus in ihren wesentlichen Aspekten kennenlernen. Er soll die Zusammenarbeit mit dem ärztlichen und nichtärztlichen Personal üben, den Stellenwert der Teamarbeit für die Betreuung der Patienten erkennen und sich in seine spätere Berufsrolle als Arzt einfinden. PJ-Studierende sollten um ein gutes Kooperationsverhältnis mit den Kollegen in den jeweiligen Arbeitsbereichen bemüht sein und rücksicht auf die Belange des Stationspersonals nehmen.

Patientenbetreuung

PJ-Studierende übernehmen schrittweise die supervidierte Versorgung einer beschränkenden Anzahl von Patienten. Der Studierende soll bei "seinem" Patienten u.a. die Ananmese und klinischen Untersuchungen durchführen, den Diagnose- und Therapieplan zusammen mit dem supervidierenden Stationsarzt oder Oberarzt festlegten, das Krankenblatt inklusive täglicher Verlaufsdokumentation führen, an funktionsdiagnostischen Maßnahmen teilnehmen, bei den Visiten "seine" Patienten betreuen und ggf. vorstellen, die pflegerischen und sozialfürsorgerischen Maßnahmen mit dem entsprechenden Personal besprechen und den Arztbrief entwerfen.

Statuserhebung und Dokumentation: Der Studierende erhebt eine beschwerdebezogene Anamnese und führt eine komplette körperliche Untersuchung durch. Die Dokumentation erfolgt schriftlich. Alle relevanten Befunde müssen von den Stationsärzten supervidiert und die Daten in der Befundokumentation entsprechend überprüft und ggf. korrigiert werden. Die Anamnese und der Aufnahmebefund werden am Aufnahmetag als Word-Dokument in "Ordis" erstellt und regelmäßig aktualisieren. Hier wird die Krankheitsauffassung dokumentiert.

Eingriffe am Patienten werden von Studierenden nur nach geeigneter Einweisung in Anwesenheit eines supervidierenden Arztes durchgeführt. Transfusionen von Blut oder Blutprodukten sind ausschließlich dem Arzt vorbehalten.

Krankenblatt: Einträge in die Krankenakte müssen vollständig und korrekt erfolgen und stets abgezeichnet werden. Es sind tägliche Verlaufseintragungen zu führen. Relevante Befundveränderungen, Therapieentscheidungen und informelle Aufklärungsgespräche müssen im Verlauf vermerkt werden. Die Verlaufsnotizen sind mit Name und Datum zu versehen. Krankenblatteinträge und Verlaufsnotizen dürfen nur krankheitsrelevante persönliche Daten enthalten. 

Visitenvorstellungen: Der inhaltliche Ablauf Anamnese - klinischer Befund - Syndromdiagnose - apparative Diagnostik - aktuelle diagnostische Einschätzung - Therapieüberlegungen sollte eingehalten werden. Die Darstellung von Befund und Anamnese soll stringent sein. Die Befunde sollen nicht bis ins Detail aufgezählt sondern in Hinsicht auf die Syndromdiagnose(n) geordnet und zusammengefaßt werden. Details sollten auf Nachfrage abrufbar sein. Die Patientenvorstellungen in der Röntgenvisite müssen in wenigen Sätzen auf die Fragestellung an den Neuroradiologen führen. Sie sollten vorher mit dem Stationsarzt abgesprochen werden.

Arztbrief: Der ärztliche Entlassungsbericht wird am Entlassungstag verfasst. Der Brief sollte epikritisch aufgebaut sein und alle relevanten Untersuchungsbefunde sowie die Behandlungsstrategie enthalten. Die Länge des Arztbriefes sollte 2 Seiten nicht übersteigen. Der Brief muss immer vom Stationsarzt geprüft, ggf. überarbeitet und unterschrieben werden.

Teilnahme an den funktionsdiagnostischen Maßnahmen: Es wird dringend empfohlen, eigene Patienten zu apparativen Untersuchungen zu begleiten. Durch Lektüre sollte sich der Student schon zuvor eine Vorstellung über die Methode verschafft haben.

Klinikkonferenzen finden täglich statt und sollten von allen Studierenden besucht werden. Ort: Neuroradiologischer Besprechungsraum Zeit: 13.15 (Do. S10, EG, Bibliothek). 

Lehrveranstaltungen


Lehrvisite: Die Vorstellung der betreuten Patienten bei den wöchentlichen Oberarzt- und Chefvisiten sollte inhaltlich gut vorbereitet sein. Die Befunde müssen kritisch diskutiert und eingeschätzt werden können. Die Studierenden können auch an den Chefvisiten auf anderen Stationen teilnehmen.
PJ-Unterricht: Es wird ein regelmäßig stattfindender PJ-Unterricht angeboten. Termine und Themen werden kurzfristig bekanntgegeben.

Neuroradiologie: Prof. Zeumer bietet ganzjährig Montags um 15.00 Uhr PJ-Unterricht an. Bitte zu Beginn des PJ-Tertial Herrn Prof. Zeumer hierauf ansprechen.

Eppendorfer Neurologisches Kolloquium: Während des Semesters Mittwochs um 17.15 (Ort und Themen hängen im Kliniksekretariat aus)

Brain-Meeting: Kurzvorträge über klinische und wissenschaftliche Themen; Donnerstags um 13.15 Uhr im Anschluss an die Klinikkonferenz

Seitenanfang    Seite drucken


© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Dr. Michael Rosenkranz, 28.01.2008