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Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Christian Gerloff
Stellv. des Direktors: Dr. med. Friedhelm Hummel
2. Stellv.des Direktors: PD Dr. med. Michael Rosenkranz
Leitender Oberarzt: PD Dr. med. Tim Magnus
Pflegeleiter: Hans-Jürgen Thomsen
Kaufmännischer Leiter: Ottmar Heesen
Zertifiziert als Stroke Unit nach den Kriterien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.
Als Klinik für Neurologie haben wir besondere Kompetenz bei der Behandlung und Erforschung von Gefäßerkrankungen, beispielsweise von Schlaganfällen. Dank unserer Schlaganfallstation (Stroke Unit), der größten überregionalen Stroke Unit in Hamburg, und der Kampagne "Hamburg gegen den Schlaganfall" konnten wir die Versorgung von Schlaganfallpatienten kontinuierlich verbessern. Weiter steht auch die Betreuung von Patienten mit Multipler Sklerose im Mittelpunkt unserer Arbeit und erfolgt auf höchstem Niveau. Die Behandlung von Bewegungsstörungen wie dem Morbus Parkinson ist unser dritter Schwerpunkt. Spezialisierte Ärzteteams kümmern sich um die optimale Therapie von Kopfschmerz- und anderen Schmerzpatienten sowie Patienten mit hochkomplexen Erkrankungen auf der neurologischen Intensivstation.
Wir bieten Spezialsprechstunden an für Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Bewegungs- und Schlafstörungen, Restless-Legs-Syndrom, Kopfschmerzerkrankungen, Myasthenie, entzündliche Erkrankungen des Nervensystems, neurogenetische Erkrankungen, Muskelerkrankungen, Amyotrophe Lateralsklerose (AML), Demenzen sowie Schwindel- und Sehstörungen.
Wissenschaftliche Forschung und die erfolgreiche und individuelle Versorgung von Patienten sind in unserer Klinik untrennbar miteinander verknüpft. Unsere Forschungsschwerpunkte reichen von der grundlagen- bis zur therapieorientierten Erforschung des Gehirns – alles im Bereich unserer klinischen Schwerpunkte Schlaganfall, Bewegungsstörungen, Multiple Sklerose und Kopfschmerz. Schwerpunkte sind Neuroplastizität, Schlaganfallursachen, Mechanismen der funktionellen Erholung nach Schlaganfall (molekularbiologisch und systemphysiologisch), pathophysiologische Mechanismen von Bewegungsstörungen und Schmerz, sowie die Entwicklung neuer Therapieverfahren wie z.B. der Hirnstimulation. Dies wird erreicht durch die Integration der neurobiologischen und systemphysiologischen Labore in die bestehende erfolgreiche Grundlagenforschung auf dem Gebiet der immunologischen Erkrankungen und systemischen Neurowissenschaften.
Bei einer Umfrage des Hamburger Abendblatts unter Hamburger Neurologen erreichte unsere Klinik Platz 1 bei der Behandlung von Schlaganfall- und Multiple-Sklerose-Patienten. Wir können die gemäß Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie gewünschte Überwachung auf der Schlaganfallstation für nahezu alle Schlaganfallpatienten gewährleisten. 2011 betreuten wir 3508 stationäre Patienten, davon 2836 auf der Normalstation und Stroke-Unit und 672 auf der Intensivstation. Die Zahl der Aufnahmen auf der Stroke-Unit betrug 1083. Schon knapp fünf Tage nach einem Schlaganfall verlassen unsere Patienten mit einem strukturierten und individuell angepassten Therapiekonzept die Klinik. Grundsätzlich nehmen wir uns die Zeit, die eine adäquate Behandlung braucht.
| 4.196 | Ultraschalluntersuchungen der Schlagadern von Hals und Kopf |
| 2.430 | Hirnstromkurven (EEG) |
| 1.604 | Messungen der Nervenleitfähigkeit |
| 1.461 | Analysen des Nervenwassers |
| 672 | Patienten in neurologisch-intensivmedizinischer Behandlung |
| 1.083 | Aufnahmen auf der Stroke-Unit |
| 3.508 | Patienten in stationärer Behandlung |
120 Menschen arbeiten für die Gesundheit unserer Patienten in den Bereichen Pflege, Neuropsychologie, Ergotherapie, Logopädie, im medizinisch- technischen und im ärztlichen Bereich sowie in der Verwaltung eng zusammen.