11. Komplikationen
11.1 Nebenwirkungen
11.2 Allgemeine Komplikation
11.3 Spezifische Komplikationen
11 Komplikationen:
Bei all den beschriebenen Eingriffen unterscheiden wir 3 Gruppen von unangenehmen Auswirkungen nach einer Operation:
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11.1 Nebenwirkungen:
Darunter verstehen wir beeinträchtigende Begleitphänomene eines chirurgischen Eingriffes, die zwangsläufig mit der Operationstechnik zusammenhängen und die in der Regel vorübergehender Natur sind. Dazu zählen z.B. Schluckstörungen über wenige Stunden bis zu einigen Tagen nach einem vorderen Eingriff an der Halswirbelsäule, bei dem die Speiseröhre durch die Valven des Weichteilsperrers gedrückt wird. Nebenwirkung kann auch das "klammerartige" Schmerzgefühl im Wundbereich nach einer Operation am lumbalen Bandscheibenvorfall sein.
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11.2 Allgemeine Komplikationen:
Diese Komplikationen sind "typisch" für jeden einzelnen Eingriff und unterscheiden sich von Operation zu Operation (Abb. 36). Die gravierendsten sind neurologische Ausfälle, d.h. Lähmungen, Taubheitsgefühle an Armen oder Beinen, sowie Blasen- und Mastdarmstörungen. Auf die Möglichkeit solcher Komplikationen wird im Einzelgespräch zwischen Patient und Operateur vor dem Eingriff hingewiesen:
Dies ist sachlich begründet und wird von dem Gesetzgeber ausdrücklich verlangt. Dank des kombinierten Einsatzes von mikrochirurgischer Operationstechnik, von intraoperativer Überwachung der elektrischen Rückenmarks- und Nervenimpulse und von Neuronavigation, ist die Inzidenz solcher Komplikationen deutlich gesunken.
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11.3 Spezifische Komplikationen:
Diese Komplikationen sind "typisch" für jeden einzelnen Eingriff und unterscheiden sich von Operation zu Operation (Abb. 36). Die gravierendsten sind neurologische Ausfälle, d.h. Lähmungen, Taubheitsgefühle an Armen oder Beinen, sowie Blasen- und Mastdarmstörungen. Auf die Möglichkeit solcher Komplikationen wird im Einzelgespräch zwischen Patient und Operateur vor dem Eingriff hingewiesen: Dies ist sachlich begründet und wird von dem Gesetzgeber ausdrücklich verlangt. Dank des kombinierten Einsatzes von mikrochirurgischer Operationstechnik, von intraoperativer Überwachung der elektrischen Rückenmarks- und Nervenimpulse und von Neuronavigation, ist die Inzidenz solcher Komplikationen deutlich gesunken.

Abb. 36:
Seitliche Röntgenansicht nach Einbringen eines Knochenspans zwischen den 4. und 5. Halswirbelkörper. Die reduzierte Knochenqualität (Patient war starker Raucher) hatte eine Quetschung und ein Verrutschen nach vorne des Dübels zur Folge. Die Speiseröhre wurde durch den Knochenspan gedrückt, so dass es zu Schluckstörungen kam. Eine Zweitoperation konnte diese Situation beheben.