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Diabetes Mellitus
Der Diabetes Mellitus wird in zwei Gruppen unterteilt. Der jungendliche
Diabetes Mellitus (Typ 1-Diabetes) ist eine Autoimmunerkrankung,
die sich gegen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse
richtet. Die Patienten benötigen fast immer externe Insulingaben,
die es leider nur in gespritzter Form gibt. Der Diabetes Mellitus
Typ 2 entsteht durch eine Insulinresistenz der Zellen. Der Insulinspiegel
des Körpers ist häufig normal oder erhöht. Die Insulinrezeptoren
der Zellen sind jedoch vermindert, so daß der Blutzucker nicht
verarbeitet werden kann. Das Erkrankungsalter und der Verlauf unterscheiden
sich voneinander, doch ist bei beiden Formen mit diabetischen Spätsyndromen
zu rechnen. Dazu zählt neben der diabetischen Retinopathie
und Neuropathie vor allem die diabetische Nephropathie. Sie macht
sich anfangs durch einen Eiweißverlust über die Nieren
bemerkbar und endet ohne entsprechende Therapie in einem kompletten
Funktionsverlust der Nieren. Auch hier ist eine frühzeitige
Diagnose, Therapie und lückenlose Überwachung dringend
angezeigt, die wir in unserer Ambulanz und, falls notwendig, auch
stationär anbieten.
Neben den vorgestellten und anderen allgemeininternistischen gibt
es viele komplexe Erkrankungen, die mehr oder weniger speziell die
Nieren schädigen. Exemplarisch sind hier die Vaskulitiden und
Kollagenosen aufgeführt.