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Forschungsaktivitäten

Unsere Klinik hat ein starkes Interesse an klinischer und experimenteller Forschung auf dem Gebiet der Hepatologie und Gastroenterologie.
Unsere Forschungsaktivitäten richten sich unter anderem auf die Aufklärung der Mechanismen, die wichtigen Erkrankungen der Leber und des Gastrointestinaltraktes zugrunde liegen, sowie die Suche nach verbesserten Therapien.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Forschungsinteresses ist die klinische Forschung auf dem Gebiet der Tropenmedizin, die wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin durchführen.
Unsere klinischen Forschungsaktivitäten in diesem Gebiet zielen hauptsächlich auf die Pathogenese und das klinische Management der Malaria.


Wichtige Forschungsschwerpunkte sind:

Sonderforschungsbereich 841

                                                                                                                                              

Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen

Lebererkrankungen gehören sowohl in Deutschland als auch weltweit zu den Erkrankungen mit der höchsten Prävalenz. Leberzirrhose ist eine der zehn häufigsten Todesursachen. Das Leberzellkarzinom als Folge chronischer Leberschäden ist eines der zehn wichtigsten Karzinome.

Der Sonderforschungsbereich 841 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) "Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen" widmet sich den auslösenden Ursachen und Mechanismen entzündlicher Lebererkrankungen, und untersucht die Rolle von Entzündungen bei der Reaktion auf Leberschädigungen. Besonderer Fokus ist dabei der Übergang von reparierender Regeneration zu maligner Transformation.

Der SFB 841 ist an der Universität Hamburg angesiedelt. Er hat seine Arbeit zum Jahresbeginn 2010 aufgenommen, die erste Förderperiode dauert bis 2013. Insgesamt ist eine zwölfjährige Förderung möglich.

Offizielle Homepage des SFB 841

 

Virushepatitis


Mehr als 500 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Infektion mit dem Hepatitis B Virus oder dem Hepatitis C Virus. Eine Virusinfektion der Leber führt oft zu einer Leberschädigung und, falls chronisch, zu einer Leberzirrhose mit dem erhöhten Risiko der Entwicklung eines Lebertumors.

Link:
Klinische Studien

Experimentelle Forschung: Virushepatitis, AG Dandri / Petersen
Experimentelle Forschung: Koinfektion mit HIV und HCV, AG Zoufaly / AG van Lunzen
Experimentelle Forschung: AG Herkel / AG Schramm

Autoimmune Lebererkrankungen


Autoimmune Lebererkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem die Leber in der Abwesenheit einer Infektion angreift.
Je nachdem, welche Strukturen betroffen sind, manifestiert sich eine autoimmune Lebererkrankung als Autoimmune Hepatitis (AIH), Primär Biliäre Zirrhose (PBC), oder Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC).

Link:
Klinische Studien
Experimentelle Forschung: AG Herkel / AG Schramm

Immunregulation


Ziel und Stärke einer Immunantwort müssen streng kontrolliert werden. Mechanismen der Immunregulation stellen sicher, dass Erreger möglichst effektiv bekämpft werden können, ohne dass Autoimmunität entsteht.

Link:
Experimentelle Forschung: AG Herkel / AG Schramm
Experimentelle Forschung: AG Huber

Lebertumore


Die Leber besitzt eine einzigartige Fähigkeit zur Regeneration selbst nach schweren Schädigungen.
Chronische Leberschädigung infolge chronischer Leberentzündung führt jedoch häufig zu aberranter Regeneration und der Entstehung von Tumoren.

Link:
Klinische Studien

Experimentelle Forschung: Leberregeneration / Telomerase, AG Wege
Experimentelle Forschung: Hepatozytentransplantation, AG Benten
Experimentelle Forschung: AG Herkel / AG Schramm

Neuroendokrine Tumore / Pankreas


Einen weiteren Forschungssschwerpunkt bildet die Pathogenese neuroendokriner Tumore sowie die Erforschung der Signaltransduktion in Pankreaszellen.

Link:
Klinische Studien
Experimentelle Forschung: AG Pace

Malaria


Mit über 500 Millionen klinischer Malariafälle pro Jahr stellt die Malaria eine der wichtigsten tropischen Erkrankungen mit weltweiter Bedeutung dar.

Link:
Klinische Studien
Experimentelle Forschung BNI

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Letzte Änderung: Dr. Peter Pakusa, 16.01.2012

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