Lebererkrankungen gehören sowohl in Deutschland als auch weltweit zu den Erkrankungen mit der höchsten Prävalenz. Leberzirrhose ist eine der zehn häufigsten Todesursachen. Das Leberzellkarzinom als Folge chronischer Leberschäden ist eines der zehn wichtigsten Karzinome.
Der Sonderforschungsbereich 841 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“ widmet sich den auslösenden Ursachen und Mechanismen entzündlicher Lebererkrankungen, und untersucht die Rolle von Entzündungen bei der Reaktion auf Leberschädigungen. Besonderer Fokus ist dabei der Übergang von reparierender Regeneration zu maligner Transformation.
Der SFB 841 ist an der Universität Hamburg angesiedelt. Er hat seine Arbeit zum Jahresbeginn 2010 aufgenommen, die erste Förderperiode dauert bis 2013. Insgesamt ist eine zwölfjährige Förderung möglich.