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Jugend-Suchtstation

Die Jugend-Suchtstation ist mit der Drogen- und Alkoholambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA) sowie dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) im Bereich Suchtstörungen zusammengeschlossen (Ärztlicher Leiter: Prof. Dr. R. Thomasius).

Oberärztin:  Dr. med. A. Aden
Pflegerische Leitung: P. Nebel (Fachkrankenschwester)

Tel: (040) 7410 - 542 25
Fax: (040) 7410 - 545 33

Die Station befindet sich im Gebäude W 28 im 1. Stock.

Es stehen insgesamt 12 Behandlungsplätze für den Qualifizierten Entzug und die Weiterbehandlung begleitender psychischer Störungen zur Verfügung. Die Entscheidung für eine Aufnahme wird im Rahmen von Vorgesprächen in der Drogen- und Alkoholambulanz für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (DAA, Anmeldung Tel.: (040) 7410 - 54217) getroffen. Das Behandlungsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, in Ausnahmefällen bis 21 Jahren. Eine Regelbehandlung dauert etwa 12 Wochen. Weiterführende Informationen unter www.dzskj.de.

Wer zu uns kommt:
. Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen und Drogen- und/oder
  Alkoholkonsum (Substanzmissbrauch und -abhängigkeit)
. Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen und süchtigem Verhalten, wie
  pathologischem Computer-/Internetgebrauch (z.B. Online-Rollenspiele) oder
  Glücksspielsucht

Wer wir sind:
Wir sind ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Fachtherapeuten (Sport- und Ergotherapie), Sozialpädagogen, Krankenpflegepersonal, Erziehern und den Lehrern der Klinikschule. Die Therapie der Kinder und Jugendlichen erfolgt Therapieschulen-übergreifend nach einem Konzept, in dem sich verschiedene Therapieformen und -ansätze ergänzen (multimodal).

Was wir anbieten:
. Qualifizierter Entzug von Alkohol, Cannabis oder anderen Drogen
. jugendpsychiatrische Suchtbehandlung, wenn notwendig auch
  vorübergehend geschlossen nach §1631b BGB
. Akkupunktur
. medizinische Diagnostik
. bei Bedarf medikamentöse Behandlung
. Diagnostik begleitender psychischer Störungen unter Anwendung
  verschiedener Testverfahren und der Verhaltensbeobachtung
. psychotherapeutische Behandlung in Einzel- und Gruppentherapien
. Ergo- und Sporttherapie
. pädagogische Begleitung/Förderung
. sozialpädagogische Begleitung, ggf. in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
. Unterricht in der Klinikschule/Anbahnung neuer Schul- und Berufsperspektiven

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Letzte Änderung: Sandra Rosenthal, 08.08.2012