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Das Studienzentrum koordiniert die Durchführung klinischer Studien der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie. In der Mehrzahl der Fälle sind dies internationale, multizentrische Studien zur Evaluation neuer medikamentöser Behandlungsstrategien der Koronaren Herzerkrankung, des Akuten Koronarsyndroms und der Herzschwäche.
Desweiteren werden Studien z.B. zu neuartigen Gefäßstützen (Stents) oder Verschlusssytemen (Okkludern) von Vorhofseptumdefekten durchgeführt.
Einen Schwerpunkt bildet die Betreuung von Patienten in Register zur interventionellen Behandlung von Aorten- und Mitralklappenerkrankungen.
Ferner führt das Studienzentrum eigene Studien (Investigator-Initiated Trials) zu wichtigen kardiologischen Fragestellungen durch.
Das Studienzentrum ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert, die Durchführung aller Studien folgt den Richtlinien der "Good Clinical Practice" (GCP). Alle Mitarbeiter sind durch das "Clinical Trial Center North" geschult.
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Sabine GerthTel: +49 (0)40 7410-53909 Fax: +49 (0)40 7410-58862 |
Tel: +49 (0)40 7410- 57614 Fax: +49 (0)40 7410- 57420 |
Kathrin HeitmannTel: +49 (0)40 7410-59471 Fax: +49 (0)40 7410-58687 |
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Anschrift:
Universitäres Herzzentrum Hamburg GmbH
Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie
Clinical Research Office
Martinistraße 52
20246 Hamburg/Germany
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Die Allgemeine und interventionelle Kardiologie ist mit drei grundlagenwissenschaftlichen Arbeitsgruppen im sogenannten "Cardiovascular Research Center" (CVRC) organisiert. Das CVRC ist ein Zusammenschluss von Instituten und Kliniken des UKE, der sich als gemeinsames Dach für alle experimentell tätigen Forschungsgruppen des UKE im Herz-Kreislauf-Bereich versteht.
Zum einen wird die Bedeutung weisser Blutkörperchen (Leukozyten) und deren Enzymsysteme für die Entstehung der koronaren Herzerkrankung und der Herzschwäche untersucht. Insbesondere analysieren wir die Bedeutung des Enzyms Myeloperoxidase für die Regulation des Gefäßtonus und des strukturellen Umbaus des Herzmuskels. Die Projekte werden zum Teil durch den Förderverein des Herzzentrums und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.
Eine weitere experimentelle Arbeitsgruppe untersucht ein kleines Eiweissmolekül - das asymmetrische Dimethylarginin (ADMA). ADMA ist ein wichtiger Hemmstoff der Gefäßerweiterung. Die Arbeitsgruppe besitzt eines der weltweit wenigen Modelle, mit dem die Verfügbarkeit des Moleküls unterdrückt werden kann.
Die Bedeutung von nitrierten Fettsäuren als kardiovaskuläre Signalmediatoren wird durch eine weitere Arbeitsgruppe untersucht. Von besonderem Interesse sind hier vor allem die antientzündlichen Effekte, die sich in vivo und in vitro bei der Entstehung von atherosklerotischen Läsionen, nach Herzinfarkt oder der Heilung von Gefäßverletzungen zeigen lassen. Unterstützt werden die Projekte unter anderem von der Werner-Otto-Stiftung und dem Forschungsförderungsfond der Medizinischen Fakultät.
Klinische Forschungsprojekte widmen sich den Mechanismen der Restenose, also der Wiedereinengung von mit Gefäßstützen (Stents) behandelten Engstellen in Herzkranzgefäßen.
Weiterhin wird die Bedeutung neuer bildgebender Verfahren für die nicht invasive Darstellung von Herzkranzgefäßen bzw. des Herzmuskels untersucht. Hierzu stehen der Klinik modernste Kernspin- und Computertomographen zur Verfügung.
Auch die Bildgebung des Koronargefäßes durch intravaskulären Ultraschall stellt mittlerweile, neben der klinischen Routine, einen wichtigen Forschungsbereich dar.
Die kathetergestütze Behandlung von Herzklappenfehlern, insbesondere der Aortenstenose und der Mitralklappeninsuffizienz bildet einen weiteren Forschungsschwerpunkt der Klinik. So ist diese Klinik die erste in Europa, die Patienten mit Mitralinsuffizienz mittels eines Mitralklappen-"Clips" behandelt hat.
Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit neuen Tests zur Früherkennung des Herzinfarktes. Ziel ist es, Eiweisse im Blut zu isolieren, die einen drohenden Herzinfarkt anzeigen und dem Arzt eine Behandlung noch vor Untergang von Herzmuskelgewebe ermöglichen.