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Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

Bei der Hypertrophen Kardiomyopathie kommt es zu einer starken Zunahme der Herzmuskelmasse. Dabei tritt häufig insbesondere in Belastungssituationen eine Minderversorgung des Herzmuskels mit Blut und Sauerstoff auf. Man weiß heute, dass diese Erkrankung familiär vererbt wird. Allerdings gibt es verschiedene genetische Mutationen, die sich nicht zuletzt durch eine unterschiedliche Ausprägung der Symptomatik und des klinischen Verlaufs auszeichnen.

In unserer Spezialambulanz bieten wir Patienten mit einer hypertrophen Kardiomyopathie alle modernen diagnostischen und therapeutischen Untersuchungsverfahren an. In enger Kooperation mit anderen Fachdisziplinen am UKE ist es uns möglich eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten. Zudem pflegen wir eine enge Konsultation und Zusammenarbeit mit den Hausärzten, sowie den niedergelassenen Kardiologen und Kinderkardiologen.

In Zusammenarbeit mit dem Cardiovascular Research Center der Universität Hamburg sowie der Sprechstunde "für angeborene lysosomale Stoffwechselerkrankungen" versuchen wir, die genetischen Ursachen der HCM näher zu untersuchen, um die verschiedene Formen dieser Erkrankung besser zu verstehen und ggf. spezifischere Therapieformen entwickeln zu können. Denn bislang sind keine kausalen Therapieansätze bekannt, die eine Normalisierung der erhöhten Herzmuskelmasse ermöglichen, außer durch Verödung von Herzmuskelgewebe oder herzchirurgische Operationen.

Ansprechpartner:

PD Dr. Monica Patten


 

 

Dr. Julia Münch

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Letzte Änderung: Nina Suß, 18.02.2011