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Bei der Ross-Operation erfolgt der Ersatz der erkrankten Aortenklappe durch die körpereigene Pulmonalklappe (Pulmonalis-Autograft), die zwischen der rechten Herzhauptkammer und der Lungenschlagader liegt.
Der wesentliche Vorteil dieses Verfahrens ist die potentiell unbegrenzte Haltbarkeit der neuen Aortenklappe, sowie die Tatsache, dass diese bei Kindern oder jungen Erwachsenen mitwachsen kann.
Die entnommene Pulmonalklappe wird entweder durch eine pulmonale Spenderklappe (Pulmonalis-Homograft) oder durch eine biologische Herzklappenprothese ersetzt, die in dieser Position im Niederdrucksystem des rechten Herzens eine sehr lange Haltbarkeit aufweist.
Schema: Bei der Ross-Operation wird die erkrankte Aortenklappe durch die körpereigene Pulmonalklappe ersetzt. In einem zweiten Schritt wird dann anstelle der Pulmonalklappe eine Spenderklappe eingesetzt (Pulmonalis-Homograft).