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(engl.: Off-Pump-Coronary-Artery-Bypass, OPCAB)
Durch ein standardisiertes Verfahren, in dem im Team zusammen mit der Anästhesie das Management der Patienten während der Operation optimiert wurde, können alle geplanten Bypass-Operationen auch ohne Herz-Lungen Maschine durchgeführt werden. Dies ist insbesondere bei Patienten von Vorteil, die aufgrund von Begleiterkrankungen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen durch die Herz-Lungen Maschine aufweisen.
Am UHZ ist die Bypassanlage ohne Herz-Lungen Maschine, das sogenannte OPCAB-Verfahren, mittlerweile Standard. Im Jahr 2009 wurden bereits über 200 solcher Operationen durchgeführt, das entspricht einem Anteil von über 30% aller geplanten, isolierten Bypass-Operationen. Hierbei werden die Patienten natürlich auch mit arteriellen Bypässen versorgt. Die Anzahl der angelegten Bypässe unterscheidet sich ebenfalls nicht vom konventionellen Verfahren: Es wird ebenso eine vollständige Revaskularisation aller betroffenen Herzkranzgefäße angestrebt und auch durchgeführt.

Stabilisatoren für die Anlage von Bypässen am schlagenden Herzen (OPCAB Technik); Quelle: Medtronic Inc., MN, USA