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Im Langzeitverlauf zeigt sich nach zehn und mehr Jahren ein Vorteil für arterielle Bypässe gegenüber solchen aus Venen hinsichtlich der Offenheitsrate. Dies bedeutet für den Patienten ein längeres beschwerdefreies Intervall ohne Notwendigkeit erneuter Eingriffe. Dieser Effekt liegt insbesondere bei Verwendung beider Brustwandarterien vor, mit denen auch drei und mehr Herzkranzgefäße versorgt werden können. Ein weiterer Vorteil dieser Technik besteht in der Vermeidung einer neuen Verbindung zur Hauptschlagader, wodurch das Embolierisiko bei Manipulationen an dieser verringert wird. Sollte aufgrund der Lage der Herzkranzgefäße oder andere patientenspezifischer Merkmale eine arterielle Revaskularisation nur mit beiden Brustwandarterien nicht möglich sein, steht noch die Unterarmarterie zur Verfügung.
Im UHZ steigt der Anteil voll-arteriell versorgter Patienten stetig an. Mittlerweile hat sich auch in größeren Studien gezeigt, dass die Verwendung beider Brustwandarterien mit Ausnahme von bestimmten Risikogruppen die Wundheilung nicht beeinträchtigt und somit ohne zusätzliche Risiken für die Patienten ist.
Die Anlage der Bypässe kann auch voll-arteriell sowohl konventionell, als auch ohne Herz-Lungen Maschine, am schlagenden Herzen erfolgen.