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Blick in einen Operationssaal, lächelnde OP Schwestern mit Mundschutz, Operateure beim Anziehen der OP Handschuhe

Aortokoronare Bypassoperation

Das Herz hat aufgrund der ständigen mechanischen Beanspruchung einen hohen Sauerstoff- und Nährstoffbedarf, welcher über die Herzkranzgefäße (Koronargefäße), die an der Oberfläche des Herzmuskels verlaufen gewährleistet wird. Infolge bestimmter Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder familiärer Veranlagung, manchmal aber auch ohne erkenntliche Vorerkrankungen kann es zu Einengungen (Stenosen) dieser Gefäße kommen, der sogenannten koronaren Herzerkrankung (KHK).

Diese führt zu einer Minderdurchblutung des Herzens, welche sich durch Angina pectoris (Brustenge, stechende Schmerzen in der Brust, Luftnot, Übelkeit, etc.) häufig zunächst bei Belastung, dann aber auch in Ruhe bemerkbar machen kann. In bestimmten Fällen wird dann eine Bypass-Operation notwendig. Häufig wird die Operation unter Zuhilfenahme der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt, welche für die Dauer des Eingriffes die Funktion des stillgestellten Herzens und der Lungen übernimmt. 

Es kommen in erster Linie körpereigene Gefäße in Betracht. Routinemäßig wird die linke, in der Mehrzahl der Fälle auch die rechte Brustwandarterie verwendet. Selten kommen Venen von der Innenseite des Beines (vena saphena magna) oder Armarterien (arteria radialis) in Betracht. Diese beiden Gefäße können komplett endoskopisch entnommen werden. Die Bypässe werden hinter den Einengungen der Herzkranzgefäße aufgenäht und leiten so den vormals unterversorgten Herzmuskelarealen wieder ausreichend Blut zu.

Quelle: Falk V et al., Eur Heart J, 2010.


 

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Letzte Änderung: Julian Winkelmann, 12.12.2013

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