| Home > Zentren > Kopf- und Neurozentrum > Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde > Therapie von Kehlkopf- und Luftröhrenverengungen
Kehlkopf- und Luftröhrenverengungen können die Atmung einschränken und zu Luftnot führen. Ursachen für solche Verengungen können narbige Veränderungen nach Operationen, Infektionen, Langzeitbeatmung, Verätzungen durch Säuren/ Laugen oder Verbrennungen durch heiße Flüssigkeiten, aber auch Stimmbandlähmungen sein. Bei Kindern können solche Verengungen auch angeboren sein.
Heutzutage können Verengungen des Kehlkopfes oder der Luftröhre mit sehr guten Ergebnissen operativ behandelt werden. Für die Behandlung stehen zahlreiche unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: Teile des Kehlkopfes können chirurgisch erweitert werden, bestimmte Medikamente können zur Unterstützung der guten Heilung eingespritzt oder auch eingenommen werden, Teile der Luftröhre können entfernt werden und die restlichen Anteile wieder durch Nähte verbunden werden. Wie genau vorgegangen wird muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Wurde von Ihrem HNO-Facharzt eine Verengung von Kehlkopf oder Luftröhre festgestellt, führen wir in unserer Ambulanz / Poliklinik genauere Untersuchungen durch, um Sie über die bestmögliche Behandlungsweise zu beraten. Dazu werden Videoaufnahmen der betroffenen Strukturen gemacht, so dass genauestens die Funktion beobachtet werden kann. Diese Videoaufnahmen sind im Verlauf besonders dazu geeignet, postoperative Erfolge zu beurteilen, da man die Funktion vor und nach der Behandlung vergleichen kann. In einigen Fällen, insbesondere im Falle von Luftröhrenverengungen, müssen vor einer operativen Behandlung bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
In der HNO-Abteilung des UKE werden Kehlkopf- und Luftröhrenverengungen nach modernsten Standards von speziell dazu ausgebildeten Operateuren behandelt.