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Wundheilung

Dieser Forschungsschwerpunkt findet in enger Kooperation mit unserem klinischen Schwerpunkt Wundtherapie statt.

Chronische Wundheilungsstörungen - hiervon betroffen ca. 3% der Bevölkerung - sind für die Patienten stark belastend. Mit Hilfe von Zellkulturen sowie dreidimensionalen humanen und porcinen Hautorgan-Kulturmodellen werden verschiedene Aspekte der Wundheilung untersucht. Der zeitliche Verlauf der spontanen Wundheilung unter besonderer Berücksichtigung von Zell-Zell-Verbindungen (v.a. Gap Junctions und Tight Junctions) und des Cytoskeletts, wird verfolgt und mit chronischen Wunden verglichen (s. Beispiel [jpg,1,2MB]). Von besonderem Interesse sind diabetische Wunden.

Wir untersuchen den Einfluß verschiedener Wachstumsfaktoren, Cytokine, Wundauflagen, aber auch neu entwickelter kleiner Moleküle etc. auf die Wundheilung. Dafür stehen uns infizierte und nicht-infizierte sowie hyperglykämische (diabetische) Wundmodelle zur Verfügung. Die Testung von Substanzen und Wundauflagen in Zellkulturen und Hautorgen-Kulturmodellen wurde bereits in der Vergangenheit und wird in Zukunft noch verstärkt als Serviceleistung Firmen und anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Die bereits in der Klinik erprobte Transplantation [jpg,40,0KB] von autologen Keratinocyten bei chronischen Ulcera wurde und wird an den von uns etablierten Hautorgan-Kulturmodellen  untersucht. Die weitere Optimierung der Transplantation, u.a. unter Einbeziehung adulter autologer Stammzellen sowie eine breite Anwendung für unsere Patienten ist ein vorrangiges Ziel dieser Forschung.

(Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ingrid Moll, Dr. Johanna Brandner, Pia Houdek)
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Letzte Änderung: Germar Schüring, 29.11.2010