Moulagen sind wachsähnliche Abdrücke von Körperteilen. Sie wurden in den zurückliegenden Jahrhunderten an vielen Universitäten erstellt, um den Medizinstudenten und Ärzten Anschauungsmaterial besonders über Hauterkrankungen zu liefern.
Nur in wenigen Universitäten und Hautkliniken haben sich noch Moulagensammlungen erhalten, darunter in Kiel, Münster, Freiburg und Hamburg.
Die Hamburger Sammlung umfasst etwa 650 Darstellungen von Hautkrankheiten. Die Moulagensammlung der Hautklinik im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist nicht öffentlich zugänglich, sie wird jedoch auch heute noch für Lehrzwecke verwendet. So üben die Studentinnen und Studenten an ihnen das Ansprechen und schnelle Erkennen von Hautläsionen. Auch sehen sie an diesen Moulagen manche heutzutage selten gewordene Hautkrankheiten wie die Hauttuberkulose oder die Lepra.
Einige Moulagen werden unten beispielhaft gezeigt.