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In unserer Klinik wird das komplette Spektrum der bildgebenden Diagnostik und interventionellen bildgeführten minimalinvasiven Therapie vorgehalten.
Die Klinik verfügt über alle bildgebenden Verfahren: Digitales konventionelles Röntgen, digitale Vollfeldmammographie, CT, MRT, DSA, PET-CT gemeinsam mit der Klinik für Nuklearmedizin und die Sonographie einschließlich der Dopplerverfahren, die wir in einem gemeinsamen Sonographiezentrum mit den Kliniken für Innere Medizin vorhalten.
In der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der weiblichen Brust halten wir ein in Hamburg einmaliges Spektrum vor: Neben den digitalen Mammographie, die besonders strahlenarm ist, und der Sonographie mit hochauflösenden Sonden, bieten wir stereotaktische Biopsien und präoperative Tumormarkierungen sowie ultraschallgesteuerte und MR tomographisch gesteuerte Biopsien und Markierungen sowie die Vakuumsaugbiopsie unter Röntgen und MR Kontrolle zur Abklärungen unklarer Befunde an. Alle Untersuchungen erfolgen in enger Abstimmung mit den anderen Disziplinen des Brustzentrums am UKE.
Sämtliche modernen Verfahren zur Abklärung von Herzerkrankungen werden in unserer Klinik in enger Kooperation mit den Kollegen aus der Kardiologie durchgeführt. Dazu setzen wir modernste CT und MR Technologie wie die 256 Zeilen CT oder die 3Tesla MRT ein. So können frühzeitig relevante Erkrankungen des Herzens und seiner Gefäße schonend und nicht invasiv erfasst werden.
In der Abklärung gastrointestinaler Erkrankungen und Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes und der Leber liegt ein weiterer klinischer Schwerpunkt. Tumoren der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse und der Leber werden mit allen modernen Verfahren untersucht. Dabei setzen wir neueste Kontrastmittel ein, die durch organspezifische Kontrastierung eine sehr hohe Empfindlichkeit und Detektionsrate in der Abklärung z.B. von Lebermetastasen aufweisen.
Die Untersuchung von Erkankungen der Kopf-Hals Region und insbesondere der Speicheldrüsen stellt einen hoch innovativen klinsichen Schwerpunkt unserer Tätigkeit dar. So können wir mit hoher Präzision gutartige von bösartigen Speicheldrüsentumoren mit Hilfe multiparametrischer MR Verfahren unterscheiden.
Ähnliche Techniken setzen wir zur Abklärung von Prostatatumoren ein. Prostatauntersuchungen werden sowohl an Hochfeld 3T Geräten als auch bei 1,5T mit Hilfe der Endorektalspule durchgeführt. Durch den Einsatz von Diffusionbildgebung, dynamischer MRT und der Spektroskopie lassen sich so oft wegweisende Befunde bei unklaren Veränderungen des PSA Wertes oder der Prostatasonographie erheben. Die Untersuchungen werden in enger Kooperation mit der Martiniklinik am UKE durchgeführt.
Die traumatologsiche Diagnostik nimmt in unserer Klinik ebenfalls einen breiten Raum ein. Dabei spielt die Diagnsotik mehrfachverletzter Patienten (Polytrauma) mit Hilfe hochmoderner ultraschneller CT Technik eine herausragende Rolle. Die CT Untersuchung erfolgt unmittelbar neben dem Schockraum, so dass wir unseren Kollegen aus der Traumatologie direkt operationsrelevante Befunde präsentieren können.
In der Interventionellen Radiologie bieten wir sämtliche Verfahren zur Eröffnung von Gefäßen, und zur Erweiterung von Gefäßen an. Ein Schwerpunkt unserer klinischen Behandlung liegt in der Therapie der chronischen Blutunterversorgung der Extremitäten oder der Gefäßrekanalisation bei Patienten mit Zuckerkrankheit. Durch den Einsatz von modernen Gefäßendoprothen lassen sich so auch langstreckige Gefäßverschlüsse von bis zu 20 cm Länge überbrücken, wobei lediglich eine Gefäßpunktion in der Leiste erforderlich ist. Auch die Behandlung der sogenannten Schaufensterkrankheit wird bei uns schonend durchgeführt.
Erweiterungen der Bauchschlagader, sogenannte Aneurysmen, werden ebenfalls durch uns mittels Gefäßprothesen, die über einen kleinen Zugang in der Leiste eingesetzt werden, behandelt.
Durch gefäßverschließende Verfahren können wir Gefäßmalformationen aber auch Blutschwämme (Hämangiome) behandeln, ohne diese herauszuschneiden. Ebenso lassen sich Uterusmyomknoten behandeln, ohne operativ tätig werden zu müssen. Auch lebensbedrohliche Blutungen lassen sich mit Hilfe von Spiralen, Gefäßverschlusspartikeln oder Gefäßkleber schonend und schnell verschließen, ohne dass eine Operation erforderlich wird. Hier arbeiten wir eng mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie zusammen, die Behandlung von Uterusmyomen erfolgt in Kooperation mit der gynäkologischen Klinik.
In unsrer Klinik werden die meisten Kurzschlussverbindungen zwischen Pfortader und unterer Hohlvene (Transjugulärer Portosystemischer Shunt, TIPS) zur Behandlung des Pfortaderhochdrucks bei Lebererkrankungen in Norddeutschland angelegt. Die Indikationsstellung und Betreuung erfolgt in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik I.
Weitere Routine-Eingriffe im Bereich der Leber und Gallenwege stellen die Pfortaderembolisation zur Induktion des Leberwachstums vor großen Leberoperation, die Gallenwegsdrainage zur Entlastung der Galle bei Stauungen und die Gallenwegsstentung dar.
Darüber hinaus werden alle Verfahren zur minimalinvasiven Behandlung von Lebertumoren angeboten: Chemoembolisation, Radioembolisation, interstitielle Strahlentherapie und Radiofrequenzablation.
Die Radiofrequenzablation (Erhitzung und Verkochen des Tumors durch Radiofrequenz) setzen wir zudem bei der Behandlung von Nierentumoren oder Lungentumoren ein.
Zur einfacheren Handhabung der Chemotherapie bei Tumorerkrankungen implantieren wir in Hamburg die meisten peripheren Portsysteme in den Oberarm (>250/Jahr). Diese zeichnen sich durch einfache und komplikationsarme Handhabung sowie einen hohen Tragekomfort (z.B. kein Scheuern am Sicherheitsgurt) aus.
Zur Sondenernährung bei neurologischen oder Tumorerkrankungen können wir minimal invasiv Magenernährungsschläuche (perkutane Gastrostomien) anlegen.
Jede Form der Gewebeprobenentnahme aus allen Organen des Körpers, mit Ausnahme des Gehirns und alle Entlastungen von krankhaften Flüssigkeitsansammlungen (sogenannte Abszesse) werden in unserer Klinik unter bildgebender Kontrolle (meistens in der Computertomographie) sicher und schonend durchgeführt.
Bei Fragen zu diagnostischen oder interventionellen Verfahren können Sie sich jederzeit an den Direktor der Klinik oder einen der Oberärztinnen und Oberärzte per e-mail wenden.