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Übersicht
Hier finden Sie Informationen über die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie zu folgenden Punkten:
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Klinik und Poliklinik für
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Angiographie Computertomographie (CT) Magnetresonanztomographie (MRT) Mammographie
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Die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie befindet sich zentral auf dem Gelände des UKE im Gebäudeteil O22 / O26 (Ost 22 / 26) im Erdgeschoss. Der Zugang vom Haupeingang ist ausgeschildert, der Weg führt vom Neubau aus zum Teil durch einen überdachten Glasgang. Alternativ erreichen Sie uns über den Eingang des Universitären Krebszentrums (UCCH), Gebäudeteil O24 (Ost 24).
Das UKE erreichen Sie bequem mit den Bussen der Linien 20 und 25, die Haltestellen direkt vor dem UKE heißen "UK Eppendorf" und "UKE / Eppendorfer Park". Von der U-Bahn Haltestelle Kellinghusenstraße sind es 900m Fußweg. Der Weg ist ausgeschildert.
CD-Ausgabe
Zur Weiterbehandlung bei Ihrem niedergelassenen Arzt können Sie sich Ihre Röntgen-, CT- oder MRT-Aufnahmen auf eine DICOM-CD brennen lassen. Meistens ist diese CD kurz nach der Untersuchung fertig, so dass Sie sie direkt mitnehmen können. Da die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie das gesamte Universitätsklinikum Eppendorf mit der bildgebenden Diagnostik versorgt, kann es gelegentlich vorkommen, dass die Dokumentation aufgrund einer besonders hohen Belastung der Systeme etwas länger dauert. Über die möglicherweise etwas verlängerte Wartezeit werden wir Sie umgehend informieren.
Auch ältere Röntgenaufnahmen, die noch auf Film dokumentiert sind, können Sie bei Bedarf selbstverständlich ausleihen. Am besten rufen Sie vorher an, damit wir die Bilder für Sie bereitstellen und Ihnen mitteilen können, wann die Bilder abholbereit sein werden. Das erspart Ihnen Wartezeit.
Bitte nicht vergessen:
Röntgenaufnahmen enthalten sensible Informationen, bei denen es um Ihren Datenschutz geht. Deshalb müssen wir selbstverständlich dafür Sorge tragen, dass die Bilder nur Personen erhalten, die dazu berechtigt sind.
Bringen Sie daher bitte auf jeden Fall ein Ausweisdokument - Personalausweis oder Reisepass - zur Abholung mit. Sollten Sie einen Verwandten zur Abholung schicken, benötigt dieser neben einem eigenen Ausweisdokument zusätzlich ein Ausweisdokument von Ihnen und eine von Ihnen unterschriebene Vollmacht.
Technische Möglichkeiten
Klassische Projektionsradiographie
Die Projektionsradiographie ist seit über 100 Jahren der Inbegriff des Röntgenbildes. Sie wird in unserer Klinik mit digitalen Filmkassetten durchgeführt. Das senkt die Strahlendosis für den Patienten, sorgt für optimale Belichtung der Aufnahmen und verbessert durch die digitale Archivierung der Bilder die Verfügbarkeit für die kooperierenden Ärzte.
Computertomographie (CT)
Bei der Computertomographie (CT) kreist eine Röntgenröhre um den Patienten. Die aufgezeichneten Röntgenbilder werden vom Computer zu Schnittbildern zusammengesetzt, die gleichsam wie geschnittene Scheiben aussehen. Mit modernen Geräten können Schnittbilder in jeder Ebene berechnet werden. Der Einsatz von Röntgenstrahlen gestattet eine exakte Diagnostik besonders von Knochen und Lunge. Mit Hilfe von Kontrastmittel, das in eine Vene in der Ellenbeuge gespritzt wird, werden auch Weichgewebe und Blutgefäße darstellbar, so daß das CT ein vielseitiges und bequemes Untersuchungsverfahren ist, das für Notfalluntersuchungen ebenso Anwendung findet wie für Nachsorgeuntersuchungen. Die Beurteilung des Herzens und seiner Blutgefäße ist in unserer Klinik inzwischen als Routineverfahren etabliert.

Digitale Subtraktionsangiographie
Die digitale Subtraktionsangiographie nutzt die digital aufgezeichneten Röntgenbilder zur exakten Darstellung von Blutgefäßen. Dafür wird mit einem Katheter Röntgenkontrastflüssigkeit in eine Schlagader oder Vene gespritzt und durch digitale Bildverarbeitung nur das Blutgefäß aus dem Bild herausgerechnet. Mithilfe dieser Darstellung und des Katheters gelingt es manchmal, verschlossene Blutgefäße (z. B. an den Beinen) wieder durchgängig zu machen oder Blutungen zu stillen. Eine Operation kann dadurch häufig vermieden werden.

Magnetresonanztomographie
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist besonders geeignet zur Untersuchung von Weichteilen, Gelenken und Organen. Die Bildgebung des Herzens, der Prostata, des ungeborenen Kindes, der weiblichen Brust, sowie moderne spektroskopische und zellbasierte Verfahren sind Forschungsschwerpunkte an unserer Klinik. Der Patient wird bei diesem Verfahren einem starken Magnetfeld ausgesetzt, das mit elektromagnetischen Wellen moduliert wird. Durch die unterschiedliche Veränderung der Gewebe im Magnetfeld können krankhafte Veränderungen identifiziert und unterschieden werden, ggf. nach zusätzlicher Verabreichung eines Kontrastmittels in eine Armvene. Für die Einwirkung energiearmer elektromagnetischer Wellen sind keine schädlichen Wirkungen auf den Menschen bekannt. Patienten mit Herzschrittmachern und größeren magnetischen Implantaten können wegen magnetischer Wechselwirkungen nicht untersucht werden.

Positronenemissionstomographie + Computertomographie (PET-CT)
Diese Untersuchung kombiniert die Aufzeichnung der Stoff-wechselaktivität aus der Positronenemissionstomographie (=PET) mit den hochauflösenden Bildern eines CT in einem Gerät. Bei Krebserkrankungen können Absiedelungen in entfernten Körperteilen oder Lymphknoten damit sicher erkannt oder ausgeschlossen werden. Entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße sind ein weiterer Schwerpunkt der Diagnostik. Das Gerät wird gemeinsam von Radiologen und Nuklearmedizinern betreut. Die Ergebnisse werden auf regelmäßigen gemeinsamen Konferenzen mit den chirurgischen, internistischen und strahlentherapeutischen Kollegen unserer Klinik besprochen und direkt zur weiteren Therapie genutzt. Dieses moderne und leistungsfähige Verfahren findet in Deutschland bislang nur an wenigen Zentren Anwendung.

Sonographie
Die Sonographie ist ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung z. B. des Halses und der Bauchorgane. Bewährt ist die Sonographie auch in der Vorsorgeuntersuchung der weiblichen Brust. Mit einem Ultraschallsender werden dabei völlig schmerzlos unhörbare Impulse in den Körper gesendet, anhand deren Echo die verschiedenen Organe und ihre krankhaften Veränderungen beurteilt werden können. Der zusätzliche Einsatz der Doppler-Sonographie in unseren Geräten erlaubt die Beurteilung von Schlagadern und Venen, z.B. bei Durchblutungsstörungen oder Thrombosen.

Mammographie
Die Röntgen-Mammographie, die in unserer Klinik mit digitalen Geräten durchgeführt wird, ist nach wie vor das Verfahren der Wahl zur Früherkennung von Brustkrebs und wird durch die Sonographie ergänzt. Der Einsatz digitaler Bildbearbeitung ermöglicht die Übermittlung der Bilder an die angeschlossenen gynäkologischen und radioonkologischen Kollegen und erleichtert durch die jederzeitige Verfügbarkeit der Bilder die interdisziplinäre Kooperation. Für spezielle Fragestellungen kann die Röntgenmammographie durch eine Magnet-Resonanz-Mammograpie ergänzt werden.
