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Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Direktor der Klinik: Prof. Dr. med. Gerhard Adam
Leitende MTA Zentrum: Ricarda Schackmann
Leitende MTA Klinik: Silvia Zimmermann 
Kaufmännischer Leiter: Michael Dettmer


Abteilung Kinderradiologie

Leiter: PD Dr. med. Jochen Herrmann

 

Klinik

Zertifikat Nr. QS-6568Für die Untersuchungen in unserer Klinik benutzen wir ausschließlich modernste Geräte. Die komplette Diagnostik erfolgt mit digitalisierten Verfahren. Besonderer Schwerpunkt in der konventionellen Röntgendiagnostik ist die digitale Mammographie, die strahlensparend mittels Flachdetektorsystem durchgeführt wird. Die Computertomographie (CT) ermöglicht eine deutliche Bildgebung aller Körperregionen einschließlich der Herzkranzgefäße. Die Magnetresonanztomographie verwenden wir vor allem, um das Herz, die Bauchorgane, Gelenke, Weichteile und Knochen darzustellen. Die Angiographie, Sonographie und PET/CT runden das radiologische Leistungsspektrum der Klinik ab.

Sprechstunde

In der Mammographie-Sprechstunde bieten wir eine umfassende Diagnostik und Intervention von Erkrankungen der Brust an, so u. a. Stanzbiopsien und die Lokalisation von Tumoren vor einer OP. In Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen bieten wir eine Sprechstunde zur Vorbereitung von Eingriffen an Gefäßen an. Der Arbeitsbereich Angiographie/Intervention hat eine Spezialsprechstunde, um Gefäßwiedereröffnungen, Lebertumortherapien, Dialyse-Shunt Eingriffe und Port-Implantationen zu planen.

Forschung

Unsere Klinik bearbeitet unterschiedlichste  Projekte im Bereich der  interventionellen und diagnostischen Radiologie.

Im Bereich der interventionellen Verfahren werden gemeinsam mit der kardiologischen Klinik Verfahren zur MR gesteuerten Behandlung von Rhythmusstörungen untersucht.  
Des weiteren werden unterschiedliche Methoden der interventionellen Therapie der chronischen Extremitätenischämie überprüft. Die Behandlung der medikamentös therapierefraktären Hypertonie mittels Radiofrequenzablation wird gemeinsam mit den Kollegen aus der Nephrologie und Kardiologie untersucht. Darüber hinaus entwickeln wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Hamburg Harburg (TUHH) intelligente Gefäßstützen, die uns in die Lage versetzen, nicht invasiv telemetrisch biologische Daten wie z.B. den Blutdruck aus  Gefäßen abzuleiten. Zudem werden sämtliche interventionelle Verfahren der onkologischen interventionellen Therapie von Lebertumoren in wissenschaftlichen Studien untersucht, welches die transarterielle Chemoembolisation (TACE, mit unterschiedlichen Embolisaten wie z.B. DC Beads), die Radiofrequenzablation, die selektive interne Radiotherapie (SIRT) und die perkutane Markierung zur atemgetriggerten stereotaktischen Radiotherapie betrifft.

Diagnostisch stellt der Einsatz der modernen Schnittbildverfahren bei kardiovaskulären Erkrankungen sowie bei Tumorerkrankungen einen Schwerpunkt dar.
Untersuchungen zur Wertigkeit der MRT bei Großgefäßvaskulitiden werden von der DFG gefördert. Die MRT als Instrument zur Erfassung fetaler Dysfunktionen insbesondere der fetalen Hypoxie durch quantitative Bildgebungsmethoden wird in einem weiteren DFG-geförderten Projekt untersucht. Zusammen mit mehreren Kliniken und Instituten des UKE, der Universität Hamburg, des Heinrich-Pette-Instituts, des Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) und dem Deutschen Elektronen Snychrontron (DESY), arbeiten wir im Bereich der  molekularen Bildgebung und werden durch die DFG (SFB 841), die EU (Hyperimage), das BMBF (Tomcat) gefördert. Hier werden intelligente Kontrastmittelsonden zur frühen Tumordarstellung, zur Einzelzellbildgebung oder Sichtbarmachung von Stoffwechselvorgängen untersucht.

Daten und Fakten

Unsere Klinik ist nicht nur die einzige Klinik in Hamburg, die regelmäßig TIPS-Implantationen durchführt, sondern mit 73 Implantationen (2010) auch unter den ersten drei Kliniken in Deutschland zu finden. Für diese transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) wird die Pfortader durch die Leber hindurch mit der unteren Hohlvene verbunden. Diese Shunts werden bei einem Pfortaderhochdruck angelegt, wie er infolge einer Leberzirrhose entstehen kann; sie verringern das Risiko für andere, möglicherweise gefährliche Umgehungskreisläufe wie Krampfadern der Speiseröhre und helfen, die Bauchwassersucht (Aszites) zu behandeln. Ebenso führen wir selektive Verschlüsse der Pfortader (Pfortaderembolisation) zum Leberwachstumsanreiz vor erweiterten Leberoperationen durch. 

Klinik in Zahlen (Stand 2011)

Prozeduren (Beispiele)
78 Perkutane Transarterielle Angioplastie (PTA) der Becken-Bein-Arterien  
75 Behandlungen mit transjugulärem intrahepatischen Shunt (TIPS)  
326 Portimplantationen  
165 Transarterielle Chemoembolisation (TACE) der Leber  
81

Perkutane Gastrostomie (PG)-Anlagen

       

 

11 Pfortaderembolisationen          

Großgeräte

4 Magnetresonanztomographen (MRT)  
3 Computertomographen (CT)  
2 Angiographie-Anlagen, davon eine mit moderner Flachdetektor-Technologie  
1 Positronenemissionstomograph als Hybridsystem (PET/CT)  
1 Magnetic Particle Imager (MPI)  

Mit 32 Ärzten und 60 medizinischtechnischen Radiologieassistenten leistete unsere Klinik in 2011 über 133.000 Untersuchungen.

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© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Tillmann Schuler, 08.07.2014

Kontakt

Kliniksekretariat:
Frau Gartner
Tel.: (040) 7410-54029
Fax: (040) 7410-53802
gartner@uke.de

Poliklinik:
Tel.: (040) 7410-54010
Fax: (040) 7410-56799
Haus Ost 22 (O22)


Kliniksekretariat Kinderradiologie:
Frau Seligmann
Tel.: (040) 7410-52712
Fax: (040) 7410-54964
g.seligmann@uke.de

Poliklinik:
Tel.: (040) 7410-53712
Fax: (040) 7410-54964
Haus Nord 22 (N 22)


Martinistr. 52
20246 Hamburg

Aktuelles aus der Forschung


 

Landesexzellenzcluster NAME (Nanotechnology in Medicine):

Hochauflösende Magnetresonanztomographie (MRT) zur Darstellung selektiver Nanopartikel für die Entwicklung gewebespezifischer Diagnose- und Therapieverfahren.

 

DFG-Sonderforschungsbereich (SFB) 841: Leberentzündungen: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen.

Magnetresonanztomographie (MRT) und MR-Kontrastmittel für die Beurteilung von Leberregeneration, Tumorbehandlung und Zelltherapiekonzepten

 

HYPERImage

EU-Konsortium für die Entwicklung und Erprobung eines kombinierten Magnetresonanz- (MR) und Positron-Emissions-Tomographiegerätes (PET) zur Verbesserung der Diagnose bei kardiovaskulären und tumorösen Erkrankungen. 

TOMCAT

Interdisziplinäres, BMBF-gefördertes Konsortium zur Optimierung der Magnetresonanztomographie in der Krebsdiagnostik. Konsortialkoordination: Prof. Dr. Adam, Dr. Ittrich (Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie), Fördermittel insgesamt: 2,8 Mio. EUR.

Anfahrt und Lageplan

Interdisziplinäres Brustzentrum am UKE