| Home > Zentren > Zentrum für Radiologie und Endoskopie > Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Direktor der Klinik: Prof. Dr. med. Gerhard Adam
Leitende MTA Zentrum: Ricarda Schackmann
Leitende MTA Klinik: Silvia Zimmermann
Kaufmännischer Leiter: Jürgen Kupper, PhD
Direktor der Abteilung: Prof. Dr. med. Knut Helmke
Leitende MTA: Susanne Duschek
Für die Untersuchungen in unserer Klinik benutzen wir ausschließlich modernste Geräte. Die komplette Diagnostik erfolgt mit digitalisierten Verfahren. Besonderer Schwerpunkt in der konventionellen Röntgendiagnostik ist die digitale Mammographie, die strahlensparend mittels Flachdetektorsystem durchgeführt wird. Die Computertomographie (CT) ermöglicht eine deutliche Bildgebung aller Körperregionen einschließlich der Herzkranzgefäße. Die Magnetresonanztomographie verwenden wir vor allem, um das Herz, die Bauchorgane, Gelenke, Weichteile und Knochen darzustellen. Die Angiographie, Sonographie und PET/CT runden das radiologische Leistungsspektrum der Klinik ab.
In der Mammographie-Sprechstunde bieten wir eine umfassende Diagnostik und Intervention von Erkrankungen der Brust an, so u. a. Stanzbiopsien und die Lokalisation von Tumoren vor einer OP. In Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen bieten wir eine Sprechstunde zur Vorbereitung von Eingriffen an Gefäßen an. Der Arbeitsbereich Angiographie/Intervention hat eine Spezialsprechstunde, um Gefäßwiedereröffnungen, Lebertumortherapien, Dialyse-Shunt Eingriffe und Port-Implantationen zu planen.
Schwerpunkte unserer Forschungsvorhaben sind die Herzbildgebung im CT und MRT (CT-Koronarangiographie, Vitalitätsdiagnostik, die Integration der Bildgebung zur elektrophysiologischen kardiologischen Intervention), die Diagnostik von Kopf-Hals-Tumoren und die fetale MR Bildgebung. Mit Hilfe der molekularen Bildgebung lassen sich zunehmend biologische Prozesse auf zellulärer Ebene sichtbar machen.
Unsere Klinik ist nicht nur die einzige Klinik in Hamburg, die regelmäßig TIPS-Implantationen durchführt, sondern mit 53 Implantationen (2009) auch unter den ersten drei Kliniken in Deutschland zu finden. Für diese transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) wird die Pfortader durch die Leber hindurch mit der unteren Hohlvene verbunden. Diese Shunts werden bei einem Pfortaderhochdruck angelegt, wie er infolge einer Leberzirrhose entstehen kann; sie verringern das Risiko für andere, möglicherweise gefährliche Umgehungskreisläufe wie Krampfadern der Speiseröhre und helfen, die Bauchwassersucht (Aszites) zu behandeln. Ebenso führen wir Verschlüsse der Pfortader zum gesteigerten Leberwachstum vor ausgedehnten Operationen durch.
| Prozeduren | |
| 19 | Aortenstent-Prothesenimplantationen (bei Bauchaortenaneurysma) |
| 53 | TIPS-Implantationen |
| 192 | Portimplantationen |
| 53 | Perkutane Gastrostomie (PG)-Anlagen |
| Großgeräte | |
| 4 | Magnetresonanztomographen (MRT) |
| 3 | Computertomographen (CT) |
| 2 | Angiographie-Anlagen, davon eine mit moderner Flachdetektor-Technologie |
| 1 | Positronenemissionstomograph als Hybridsystem (PET/CT) |
Mit 32 Ärzten und 60 medizinischtechnischen Radiologieassistenten leistet unsere Klinik jährlich über 100.000 Untersuchungen.